Ronan Keating (Jazz & Joy, Worms 2011)

Ronan Keating (Jazz & Joy, Worms 2011) © Daniel Nagel

In Worms zeigte sich: Petrus hat ein Herz für Musik. Denn der Regen blieb am ersten Tag des Jazz & Joy Festivals fern. Jonathan Kluth und Ronan Keating erspielten sich am Freitagabend die Herzen des Publikums auf dem Platz der Partnerschaft.

{image}Ein bisschen früher als geplant betraten drei junge Männer die große Bühne im Innenhof des Doms, dem Platz der Partnerschaft: Jonathan Kluth mit Band. Der 23-jährige Mannheimer präsentierte bei strahlendem Sonnenschein gut gelaunten Folkpop. Songs wie Joe's Song oder Life and Death aus seiner aktuellen Debüt-EP Kissing A Stranger brachten das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen. Die aufgeheiterte Stimmung unter den Zuhörern machte sich mit viel Applaus und Jubelrufen bemerkbar und auch bisher noch nicht veröffentlichte Songs wie Walls oder Relate kamen gut an. Man konnte den drei Musikern ansehen, dass sie Spaß hatten, da oben auf dieser großer Bühne. Und genau diese Energie war es auch, die sich auf ihr Publikum übertrug. Etwa eine Stunde lang spielten Jonathan Kluth, Dominik Müller und Konrad Blasberg am Dom für die Wormser und heizten mit einer energiegeladenen Performance und jeder Menge Gute-Laune-Songs dem Publikum ein.

{image}Gegen 21 Uhr war es dann soweit, Ronan Keating und seine 11-köpfige Band standen auf der Bühne. Der aus Irland stammende Sänger der Boygroup Boyzone bekam bei seinem Auftritt Unterstützung von vier Streicherinnen, zwei Gitarristen, zwei Keyboardern, einem Bassisten, einem Schlagzeuger sowie einer Background-Sängerin. Schließlich betrat der 34-Jährige selbst mit umgehängter Akustik-Gitarre die Bühne. Begleitet von einer großartigen Lightshow performte der smarte Sänger einige seiner größten Hits. Darunter If Tomorrow Never Comes und The Long Goodbye aus seinem erfolgreichen Nummer-Eins-Album Destination. Bei Songs wie Time After Time, Live Is A Rollercoaster oder Picture Of You konnte Keating seine textsicheren Fans ohne Probleme mitsingen lassen.

{image}Ronan Keating bot ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Emotionen. Von wilden und schnellen Rocksongs zu gefühlvollen Balladen, die eine angenehme Gänsehautstimmung verbreiteten, war alles dabei. Und Keating wusste auch seine Fans nicht nur musikalisch zu unterhalten. Zwischendrin legte er immer wieder kleine Schwätzchen ein und animierte gekonnt sein Publikum, um die gute Stimmung beizubehalten. Spätestens bei When You Say Nothing at All, dem Titelsong zum Kinofilm "Notting Hill", flogen dem sympathischen Iren die Zuschauerherzen nur so zu. Klar, dass er nicht ohne Zugaben gehen durfte. Der Platz der Partnerschaft bot für das Konzert die perfekte Kulisse und die lauen Temperaturen luden auch nach Ende des Auftritts noch zum Ausklingen an den Weinständen ein.

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