Ozzy Osbourne (2019)

Ozzy Osbourne (2019) © MSOPR

In einem Interview schildert Ozzy Osbourne, wie schwer sein Unfall Anfang 2019 wirklich wahr. Die Schilderung lässt es sogar als fraglich erscheinen, ob er wirklich Anfang 2020 auf Europatour gehen kann.

Der frühere Black Sabbath Frontmann war im Januar 2019 in seinem Haus so schwer gestürzt, dass er sich massive Verletzungen vor allem am Rücken und am Hals zuzog. Aufgrund des Sturzes mussten ihm sämtliche Metallstäbe entfernt werden, die ihm nach einem Quad-Bike-Unfall 2003 eingesetzt wurden.

Dramatische Folgen

In einem Interview mit dem US-Rolling Stone schildert Ozzy Osbourne seine Leidenszeit. Die erlittenen Schmerzen seien mit nichts vergleichbar, was er bisher erlitten habe. Die Halsoperation habe zur Folge gehabt, dass Nerven durchtrennt werden mussten, was alle möglichen negativen Effekte hatte, beispielsweise, dass sich sein rechter Arm immer kalt anfühlt.

Obwohl Osbourne ständig Physiotherapie erhalte, mache er nur langsam Fortschritte. Vor dem Unfall habe er eine bis zwei Stunden auf dem Crosstrainer verbracht, nun schaffe er kaum eine halbe Stunde. Auch kurze Spaziergänge mit einem Stock strengten ihn sehr an. Die Ärzte hätten erklärt, es werde mindestens ein Jahr dauern, bis er wieder genesen sei.

Fragwürdige Zeitplanung

Angesichts dieser Aussagen ist seine Tourplanung für 2020 einigermaßen erstaunlich, schließlich sollen die abgesagten Konzerte des Jahres 2019 dann nachgeholt werden. Die erste Show ist für den 31. Januar 2020 in Nottingham geplant. 

Allerdings ist dann gerade einmal ein Jahr seit seinem Unfall vergangen, was die Ärzte als Mindestdauer für seine Genesung angegeben haben. Osbourne selbst sagt dazu, er hoffe, bis dahin wieder körperlich fit zu sein, aber seine eigene Beschreibung lässt es als fraglich erscheinen, dass er die Strapazen einer Tour durchhält.

Zudem ist er mit 70 Jahren in einem Alter, in dem die Erholung von schweren Operationen immer langwieriger wird. Osbourne sagt, er hoffe sehr darauf, auf Tour gehen zu können, weil ihn die Langweile verrückt mache. Das sollte ihn aber nicht dazu bringen, unüberlegte Entscheidungen zu treffen.

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