At The Farewell Party

At The Farewell Party

Treibende Metalriffs treffen auf Ohrwurm-Melodien, mitreißende Hooklines auf wuchtige Drumparts, Hardcore trifft auf Punk, Melancholie auf Gaspedal. Obendrauf gibt’s die prägnante Stimme des Sängers im Zusammenspiel mit heiserem Brüllen und eine atemberaubende Live-Show - das sind At The Farewell Party. Und sie haben es sich zur Aufgabe gemacht auch noch die letzten Zweifler gegen die Wand zu spielen.

{image}Mit der EP The Mechanism of Bad Taste haben die Frankfurter Emo-Core Anhänger von At the Farewell Party schon gezeigt, was man von ihnen erwarten kann: Treibende, schnelle Punk- und Metalriffs, sowie gepresste, geschriene, gebrüllte oder einfach nur melodische Gesangseinlagen. Eben all das, was man von einer richtig guten Band erwarten kann! Dabei bleiben sie immer näher an Pop und Melodie, als an brachialerem. Das ist es, was diese Band ausmacht und das ist auch, was sie am besten kann – und zwar so gut, dass nicht nur schon eine größere Anzahl Fans auf sie aufmerksam geworden sind, nein, auch Musiker-Kollegen zeigen Interesse. Eine besondere Ehre wurde ihnen auch mit zwei Auftritten als Vorband der Plain White T's zuteil, ganz zu schweigen von der kommenden Tour als Support für The Blackout.

{image}Doch gehen wir zurück an den Anfang. Im Dezember des Jahres 2006 in Frankfurt war es soweit: "Während einer unserer ersten Bandproben haben wir ein Englisch Dictionary durchgeblättert und haben den Ausdruck 'Farewell Party' gefunden. Dann haben wir ein 'At the' drangehängt." Und mit dem Namen kam auch der Erfolg für At The Farewell Party mehr als schnell. Der erste Auftritt noch ohne fertiges Line-Up bei einem Bandcontest wurde sogleich mit dem Hauptpreis, einem professionellem Studioaufenthalt, belohnt. So kam es, dass im folgenden Jahr über 60 Konzerte in ganz Deutschland gespielt wurden, darunter das erste ausverkaufte Konzert im Frankfuter Club "Nachtleben". Dieser Ehrgeiz konnte quasi gar nicht ohne Erfolg gekrönt sein und so gewann man nicht nur eine weitverstreute Fanbasis, sondern machte auch Ampire Records auf sich aufmerksam, das die schon angesprochene Scheibe The Mechanism of Bad Taste produzierte.

{image}Ihre musikalischen Wurzeln verhehlen sie nicht, aber die Band ist mehr als einfach nur Emo. Sie vermischt dies mit Punk, Rock und Pop zu einem unverwechselbar Ganzem und begeistert somit regelmäßig die Zuhörer. Dem Erfolgsjahr 2007 die Spitze aufgesetzt wurde aber durch die Auswahl der Band für ein Date der "Taste of Chaos"-Tour mit The Used, Rise Against, Aiden, The Gallows und The Blackout im Kölner Paladium. Den rasanten Erfolg innerhalb so kurzer Zeit erklärt man sich mit "harter Arbeit, wenig Schlaf, viel Kaffee, keine Freundin und ein bisschen Glück." Das Jahr 2008 startete dann auch nicht weniger gut: man konnte von sich behaupten, Mitglied des Bandpools der Mannheimer Popakademie geworden zu sein, wie das schon vorher für Revolverheld, My Baby Wants To Eat Your Pussy und Peilomat galt, welche diese Plattform alle erfolgreich als Sprungbrett nutzten.

Seit kurzem ist auf der Band-Homepage ein Statement zu lesen, dass Gitarrist Janos die Band verlassen wird. Hierzu befragt sagen sie Jungs: "Das ist ernst gemeint. Aber keine Bange, schon bald wird es dazu heiße Neuigkeiten geben!" Auf die Frage nach einem neuen Album antworten At The Farewell Party: "Den Albumtitel verraten wir doch nicht. Zu erwarten ist der erste Longplayer einer sehr dynamischen Band....sprich: Pure Energie! Seid gespannt!" Wir bleiben gespannt und schalten schon einmal die Partneranzeige für die Solisten. Solange bleibt es an euch, die Konzerte zu besuchen.

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