Die Popularität der Doors ist ungebrochen.

Die Popularität der Doors ist ungebrochen. © Paul Ferrara

Fans der Doors, die seit gestern erwartungsvoll "She Smells So Nice" anhörten, mussten feststellen, dass es sich bei dem den neu entdeckten Song lediglich um einen halbgaren halbfertigen Blues-Rocker handelt. War dieser Hype wirklich nötig?

{image}Wie viele andere Fans der Doors habe ich gestern um 18:00 interessiert auf die Facebook-Seite der Doors geklickt, um mir das neu entdeckte Lied She Smells So Nice anzuhören. Das Ergebnis ist ernüchternd. Man sollte zwar nicht erwarten, dass ein jahrzehntelang verschüttetes Outtake ein Meisterwerk vom Schlag von Riders On The Storm ist. Aber selbst nach niedrigen Erwartungen beurteilt, ist She Smells So Nice eine Enttäuschung.

{image}Es handelt sich um einen unspektakulären Blues-Rocker mit ebenso flachem Inhalt, wie man nach Ansicht des Titels vermuten konnte. Ärgerlich ist aber vor allem, dass die Gesangsspur von Jim Morrison vollkommen verzerrt aufgenommen wurde, was offensichtlich selbst mit moderner Technologie nicht zu beheben war. Der einzige Grund, sich dieses Lied häufiger anzuhören, ist das inspirierte, leidenschaftliche Orgelspiel von Ray Manzarek. Wenn dieser Track das Highlight der 40th Anniversary Edition von L.A. Woman darstellt, dann kann man die getrost im Regal stehen lassen.

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