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Impressionen Ed Sheeran auf dem Hockenheimring 2019 © Rudi Brand

Beim ersten von zwei Konzerten von Ed Sheeran auf dem Hockenheimring ist das erwartete Verkehrschaos eingetreten. Die Gründe sind vielfältig und nicht ohne weiteres zu beheben. Besucher sollten daher gewarnt sein.

Achtung: Das ist kein Konzerbericht, dieser befindet sich hier!

Die Völkerwanderung beginnt bereits am frühen Nachmittag. Tausende Fans von Ed Sheeran strömen aus allen Himmelsrichtungen zum Hockenheimring. Entlang der Fußwege können sie Getränke und Essen erwerben oder sich von den Zeugen Jehovas bekehren lassen. 

Noch am späten Nachmittag sind eine große Zahl von Parkplätzen in der Innenstadt von Hockenheim unbelegt. Das erstaunt doch, während gleichzeitig sich erste Staus auf dem Autobahnen bilden. Am frühen Abend ist das Anreisechaos perfekt. Manche Besucher verpassen sogar das Konzert, weil sie frustriert kehrtmachen.

Staus bis tief in die Nacht

Noch schlimmer ist die Lage in der Nacht. Da logischerweise alle Besucher gleichzeitig das Gelände verlassen wollen, stecken viele Fans noch Stunden nach Konzertende auf den Parkplätzen fest. 

Damit wiederholen sich die Erfahrungen beim AC/DC-Konzert des Jahres 2015. Erst deutlich nach 2 Uhr morgens entspannt sich die Verkehrssituation. Stattdessen scheint (!) die Abreise mit den Zügen besser zu funktionieren. Noch besser waren diejenigen dran, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß an- und abreisen konnten. 

Die Polizei Mannheim ist nach Kräften bemüht, den Verkehr zu regeln, aber die schiere Masse an autofahrenden Fans sorgt für lange Wartezeiten bei der An- und Abreise.

Die Einlasskontrollen

Natürlich ist es nicht möglich, die mehrstündigen Kontrollen abschließend zu beurteilen, aber sowohl eigene Beobachtungen wie auch Kommentare in sozialen Netzwerken legen nahe, dass sich trotz personalisierter Tickets am 22. Juni nur ein Teil der Besucher ausweisen musste.

In vielen Fällen hat die Security wohl nur die Gültigkeit der Tickets kontrolliert und eine mehr oder minder strenge Taschenkontrolle durchgeführt. Der Veranstalter FKP Scorpio folgte daher einer anderen Linie als die MCT Agentur bei den Rammstein-Konzerten, wo die Besucher sich überwiegend ausweisen mussten.

Eine mögliche Ursache besteht in den örtlichen Gegebenheiten. Zum offiziellen Beginn der Kontrollen um 16 Uhr war der Vorfluter (der Bereich vor den Einlasskontrollen für den Innenraum) bereits dermaßen gut gefüllt, dass es nicht ohne weiteres möglich gewesen wäre, Besucher abzuweisen und durch die Menschenmassen zurückzuschicken.

Keine Schwarzmartkhändler

Die personalisierten Tickets hatten dennoch einen auffälligen Effekt. Die Zahl professioneller Schwarzmarkthändler vor Ort tendierte gegen null. Lediglich einige Privatpersonen versuchten Karten an den Mann zu bringen.

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