Impressionen Reeperbahn Festival (Hamburg, 2019)

Impressionen Reeperbahn Festival (Hamburg, 2019) © Falk Simon

Das Reeperbahn Festival 2020 wird sich stark von seinen Vorgängern unterscheiden. Aufgrund der Coronakrise ist die Zahl der Besucher in den größtenteils bestuhlten Spielstätten begrenzt, dafür gibt es mehr Online-Angebote mit Livestreams.

Aufgrund der geltenden Rechtslage für Veranstaltungen in Hamburg mussten die Veranstalter des Reeperbahn Festivals (16. bis 19. September 2020) ihr Konzept noch einmal überarbeiten und Besucherzahlen erneut reduzieren sowie die Anzahl und Kapazität der Spielstätten herabsetzen.

Zum Ausgleich soll es ein vorher noch nie dagewesenes digitales Angebot geben, an dem Musikinteressierte und Fachbesucher gleichermaßen teilnehmen können.

Verringerte Besucherzahlen

Die Anzahl der Präsenzbesucher soll sich nach den neuesten Plänen auf 2.000-2.300 pro Tag beschränken. Die Zahl der Spielstätten wird etwa 20 betragen, darunter fünf Open-Air Bühnen.

Die Kapazitäten der Spielstätten variieren von 30 Personen im Molotow Backyard bis zu 850 Besuchern bei der speziell gebauten Open-Air Bühne auf dem Heiligengeistfeld. Bis auf drei Spielorte sind alle anderen bestuhlt und die Sitzplätze werden in Zweiergruppen vergeben, wobei auch darauf geachtet wird, dass Einzelpersonen nicht neben Fremde gesetzt werden. 

Da nach jedem Konzert die Spielstätten 120 Minuten nicht verfügbar sind, da sie gelüftet und desinfiziert werden, können pro Spielstätte 2-3 Konzerte pro Abend stattfinden. Insgesamt werden dieses Jahr also ca. 120 Liveshows stattfinden. 

Online-Angebot

Musikinteressierte, die nicht vor Ort an dem Festival teilnehmen können, dürfen sich über eine große Auswahl an Livestreams und Video-On-Demand freuen. Für Fachbesucher findet das gesamte Festival als digitale Konferenz statt.

Das Programm sieht dieses Jahr ein wenig anders aus als in den vorherigen Jahren, da es auf Künstler aus Übersee weitgehend verzichten muss. Der Fokus liegt daher stark auf deutschen und europäischen Acts. Mit dabei ist unter anderem die dänische Singer-Songwriterin Tina Dico. Das ganze Programm ist hier verfügbar.

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