Dúné

Dúné

Duné ist eine siebenköpfige dänische Rockgruppe, die Indierock mit Einflüssen aus dem Rock/Punk der 70er und 80er Jahre vermischt. Am vergangenen Freitag trat die Band im Rahmen ihrer Welttournee im sehr gut besuchten Berliner Columbia Club auf.

{image}Dort zeigte Duné vor allem eine energiereiche und von viel Poserei geprägte Show. Immer wieder wechselten die Bandmitglieder die Bühnenseite, liefen quer oder diagonal, jagten sich selbst hinterher oder stiegen auf das rechte Lautsprecherpodest. Dabei waren es vor allem Sänger Mattias Kolstrup, die für die Synthesizer zuständige Anna Cecilie Dyrberg und Keyboarder und Geburtstagskind Ole Bjørn Sørensen, die die Stimmung im Publikum mit ausufernden Gesten anheizten, während Schlagzeuger Malte Aarup-Sørensen, die Gitarristen Simon Troelsgaard und Danny Jungslund sowie Bassist Piotrek Wasilewski größtenteils eher im Hintergrund des Geschehens agierten. Dazu trugen der Sänger Kolstrup und Dyrberg anfangs glitzernde, enge Klamotten, die an den Diskoszenen-Stil der 80er Jahre erinnerten und zu Dunes Sound zwischen typischen Indierock und Elementen aus den 70er und 80er Jahren gut passten.

{image}Das fand anscheinend auch das Publikum, das zur Musik von Duné wie wild im Saal umher sprang, hüpfte, Arme in die Luft reckte oder bei ruhigen Songs auch mal Feuerzeuge in die Luft hielt. Auffällig war aber auch, dass die Zuschauer bei diesem Konzert auch oftmals von der Band selbst zum Mitmachen angestiftet wurden. So sollten sie sich zum Beispiel einmal, wie auch schon oft bei Die Ärzte zu beobachten war, in einem Song auf den Boden knien oder sitzen, um dann in einem entscheidenden Moment von der jeweiligen Position wieder hochzuspringen und sich ins Pogo stürzen.

Allerdings bot nicht nur Duné solche Mitmachaktionen an, sondern auch die Vorgruppe Timid Tiger hatte die Zuschauer zuvor mit einer ausgefeilten, auf Coolness und Lässigkeit getrimmte Show zum Tanzen und Hüpfen animiert. Und so war es schlussendlich ein Abend, den man wohl am besten so definieren könnte: Als einen schönen Einstieg in das heitere, lustige Treiben eines Berliner Freitag Abend.

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