Sonic Syndicate (Live bei Rock am Bach 2009)
Foto: Achim Casper punkrockpix

Sonic Syndicate (Live bei Rock am Bach 2009) Foto: Achim Casper punkrockpix © regioactive.de

Ein wahrer Sturm fegte dieses Wochenende über die sonst so beschauliche Gemeinde Merzig im Saarland. 9000 begeisterte Rocker und Metaller ließen es bei der 11. Auflage des "Rock am Bach"-Festivals so richtig krachen und feierten zwei Tage lang zu krachenden und harten Riffs ab. Highlights des Events an der Saar waren die Auftritte der Headliner Motörhead und Dropkick Murphys, die den Festivalbesuchern wohl noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Aber auch das restliche Line-Up überzeugte auf ganzer Linie.

{image}Nachdem am Festivalfreitag Saddest Messiah, The Red Cord und Warbringer das Spektakel an der Saar offiziell eröffneten, gingen die Post-Hardcore-Finnen The Disco Ensemble, die sich nach ihren Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park 2006 mal wieder in Deutschland blicken ließen, an den Start und zeigten schon mal, was die Zuschauer beim diesjährigen Rock am Bach erwarten durften. Lautstark weiter ging es im Programm, als die fünf US-Amerikaner Walls of Jericho die Bühne betraten und die neuesten Songs aus ihrem aktuellen Album The American Dream dem Merziger Publikum präsentierten.

Die "Rock am Bach"-Fotogalerien:

  • Der Freitag mit Disco Ensemble, Walls of Jericho, Broilers, Ignite und den Dropkick Murphys.
  • Der Samstag mit The Casting Out, Sonic Syndicate, Sepultura, Caliban, The Subways und Motörhead.

{image}Ganz schön fleissig und im Moment immer irgendwo gerade auf Tour, scheinen die Broilers die Republik unsicher zu machen. Gerade noch beim Vainstream Beastfest in Wiesbaden aufgetreten, sind die Punkvertreter aus Düsseldorf schon wieder bei einem Festival live dabei und beweisen, dass mit Ska- und Reggaeeinflüssen gemischter Punk durchaus auf der Bühne funktionieren kann. Etwas melodischer, aber kaum leiser, ging es beim Auftritt von Ignite zu, bevor schließlich mit den Hardcore-Punker Dropkick Murphys der erste große Headliner des Festivals sich die Ehre gab, um vor den rund 9000 begeisterten Rock- und Metal-Anhängern bis tief in die Nacht zu performen.

Nach einer wohl etwas kurzen und durchfeierten Nacht läuteten am Festivalsamstag Hardcut die nächste Runde von Rock am Bach ein. An Auschlafen war eh nicht zu denken, wollte man doch Casting Out, die bei ihren Live-Auftritten immer gewisse Überraschungen für das Publikum parat haben, nicht verpassen. So lassen die Jungs um Frontmann und Ex-Boysetsfire Sänger nichts unversucht, um die Stimmung und das Publikum anzuheizen. Etwas melancholischer, aber trotz allem musikalisch anspruchsvoll boten sich die Schweden Sonic Syndicate dar.

{image}Schon seit Mitte der Achtziger im Geschäft und immer noch hoch angesagt, wenn auch kaum noch mit der Originalbesetzung, traten im Anschluss die brasilianische Deathmetall-Band Sepultura vor die Zuschauer und waren eine exellente Überleitung zu den deutschen Metalcoreveteranen Caliban. Die wichtigsten Vertreter des Metalcore in Deutschland weckten auf dem Festival schon einmal die Vorfreude auf ihre im August erscheinende Platte Say Hello to Tragedy. Heitere Stimmung versprühten bei anbrechenden Sonnenuntergang The Subways und das Publikum sang bei den beliebtesten Ohrwürmern der drei Briten, wie Be my little Rock'n'Roll Queen, Oh yeah und With You, lauthals mit. Die Ehre das große Finale des "Rock am Bach 2009"-Festivals zu spielen gebührte, wie soll es auch anders sein, den Headlinern und britischen Altrockern Motörhead. Seit 1975 aktiv, wissen sie immer noch was die Stimmung zum kochen bringt und wie man, getreu ihrem Motto "everything louder than everyone else", ein Festival angemessen zu Ende bringt.

Mehr vom Rock am Bach 2009 findet ihr unseren Galerien vom Festivalfreitag und -Samstag:

  • Der Freitag mit Disco Ensemble, Walls of Jericho, Broilers, Ignite und den Dropkick Murphys.
  • Der Samstag mit The Casting Out, Sonic Syndicate, Sepultura, Caliban, The Subways und Motörhead.

Das könnte Sie auch interessieren