Johnossi

Johnossi © Kalle Thelander

Johnossi, das schwedische Duo aus Stockholm, veröffentlichte vor kurzem das neue Album "Mavericks", die letzte Tour Mitte Mai war fast komplett ausverkauft. Unser Redakteur Daniel Voigt traf Johnossi in Berlin und sprach mit John und Oskar über das neue Werk, ihre eigene Lebenseinstellung als Mavericks, Schlaflosigkeit und Träume, die Interpretationsfähigkeit von Texten, sowie die positiven und die negativen Seiten daran, zu zweit zu touren.

{image}regioactive.de: Euer neues Album heißt Mavericks. Was bedeutet der Titel?
John: Der Titel hat eine Menge Bedeutungen. Ein "Maverick" ist jemand, der gegen den Strom schwimmt und seinen eigenen Weg geht. Jede Person lebt und bewegt sich in einem bestimmten Umfeld. Wenn du nun sehr arm und in schwierigen Verhältnissen geboren bist, und du immer älter wirst, dann...
Oskar: ...möchtest du von deinem Umfeld vielleicht irgendwann Abstand gewinnen. Denn da dich die umgebende Gesellschaft und Freunde beeinflusst haben, bist du dann vielleicht nicht mehr die Person, die du zuvor gewesen bist. Ein "Maverick" ist eine Person, die den Willen hat, seine eigene, wirkliche Persönlichkeit und damit sich selbst zu finden. Und sie tut das, indem sie gegen den Mainstream ankämpft.

{image}Warum habt ihr diesen Titel gewählt? Wie passt das zu euch und eurem Album?

John: Ein "Maverick" will sich selbst besser erkunden. Und unsere Platte handelt vor allem davon, wie wichtig es ist, sich selbst kennenzulernen und sich im Leben zu entwickeln.

Oskar: Das ist in etwa so wie unser Versuch, Songs zu schreiben und diese im Studio aufzunehmen: Wir suchen tief in uns nach Dingen, die wir musikalisch verarbeiten können und lernen uns so besser kennen. Deshalb dachten wir, dass dieser Begriff ein guter Albumtitel wäre.

Seht ihr euch selbst auch als "Mavericks"?

John: Ja, wir versuchen auf eine gewisse Art auch selbst "Mavericks" zu sein. Aber ich weiß nicht, ob wir es wirklich sind. In manchen Dingen sind wir es, aber auf der anderen Seite sind wir beide auch ganz normale, nach Sinn und sich selbst suchende Menschen. Wir hassen Stillstand und interessieren uns für neue Dinge. Ich will immer alles erst einmal selbst untersuchen und dann erst entscheiden, was richtig oder falsch ist. Denn viele Leute leben ihr Leben immer nur nach Regeln, die von anderen gemacht wurden und schon seit Jahrzehnten befolgt werden. Und ein "Maverick" hinterfragt das.

Oskar: Wir urteilen Menschen nicht ab, nur weil sie vielleicht anders denken, als wir es gewohnt sind. Ich denke, so gesehen sind wir tatsächlich ""Mavericks". Ich denke aber auch, dass es viele andere Leute gibt, auf die dieses Wort noch viel mehr zutrifft.

John: Das Album ist jedenfalls allen "Mavericks" in der Welt gewidmet. Wir kämpfen alle mit unseren Gedanken über das Leben und den Tod. Das sind zumindest einige der großen Fragen, die mir am Herzen liegen, und vor denen ich im Moment weder flüchten kann noch will. Stattdessen merke ich, dass ich mich tiefgründig mit diesen Fragen auseinandersetzen möchte. Die Arbeit an diesem Album war härter, bewegender und aufregender für uns, als je zuvor. Wir haben gespürt, dass wir diesmal tief in uns hinein blicken mussten, um uns weiterzuentwickeln. Das Album ist für uns das bisher persönlichste, aber wohl auch das bisher kommerziellste geworden.

Oskar: Ich denke aber, dass das eine gute Kombination ist.

Was sind die Unterschiede zu euren vorhergehenden Alben?

John: Eine der größten Veränderungen zeigt sich im Songwriting. Wir klingen nicht mehr so wütend und aggressiv. Wut spielte auf der letzten Platte eine viel größere Rolle, denn wir wolten vor allem unsere Kraft und Energie unter Beweis stellen und dies auch auf der Tour zeigen. Wir haben für die Aufnahmen des letzten Albums auch nur 10 Tage gebraucht. Ich finde, dass wir da wütender klingen, als ich es selbst gedacht habe. Aber so wollten wir damals sein, und so wollen wir jetzt sein: langsamer, größer, nachdenklicher.

Oskar: Wir wollten die Chance nicht verpassen, aus diesem Album das Beste zu machen. Wir wollten uns für jeden einzelnen Song ausreichend Zeit nehmen. Ich finde, diesbezüglich hat bei uns durchaus eine Entwicklung stattgefunden.

Die Aufnahmen dauerten diesmal also deutlich länger als 10 Tage?

John: Wir waren fast zwei Monate im Studio. Es war fantastisch, ein großes Projekt, denn wir machten das Album erstmals auch als Hauptproduzenten. Das hatten wir zuvor noch nie getan. Es war wirklich ein sehr schöner und langsamer Prozess im Gegensatz zum Vorgängeralbum. Wir konnten uns einen Pre-Mix eine Woche lang anhören, aber dann trotzdem sagen, dass wir es nochmal anders machen wollen. Denn wir hatten keinen Druck, dass alles in einer bestimmten Zeit hätte fertig sein müssen. Wir hatten ein Zeitlimit, gute zwei Monate, aber das ist für uns eine sehr lange Zeit.

{image}Habt ihr im Studio noch viel experimentiert oder gab es für die Songs von Beginn an eine klare Idee?

Oskar: Wir hatten von den Grundstrukturen der einzelnen Songs eine sehr klare Vorstellung. Wir hatten unsere Musik nochmal intensiv angehört, bevor wir ins Studio gingen. Dabei versuchten wir mit den verschiedenen Songs alles mögliche auszuprobieren. Deswegen denke ich, dass wir, als wir ins Studio gingen, zwar schon eine ziemlich fixe Idee davon hatten, wie wir die Songs spielen wollten, aber während der Aufnahmen haben wir dann dennoch damit angefangen, mit verschiedenen Dingen zu experimentieren. So sind schließlich einige Songs in die eine Richtung gegangen, andere wiederum in eine andere Richtung. Außerdem hatten wir uns am Anfang überlegt, ob wir uns nicht noch andere Musiker zur Hilfe holen sollten, aber am Ende entschieden wir dann doch, alles selbst zu spielen. Somit haben praktisch nur wir, Lasse Mårten und der Co-Produzent am Album gearbeitet.

Wie war die Arbeit mit Lasse Mårten?

Oskar: Die Arbeit mit Lasse war fantastisch. Er ist ein richtiges Genie, was die Studioarbeit angeht. Und er ist auf jeden Fall einer der besten Soundmixer in Schweden.

John: Ja, er ist wahrscheinlich sogar der beste Toningenieur in Schweden. So jemanden wollten wir haben. Denn wir brauchten jemanden, der unsere Sprache spricht. Dem wir sagen können, dass wir zum Beispiel gerne den Gitarrensound verändern würden, und der dies dann auch wirklich umsetzen kann. Lasse kann das und deshalb hatten wir eine sehr gute Zeit mit ihm.

Oskar: Die Chemie zwischen uns und Lasse stimmte perfekt. Wir Drei verbrachten die fast zwei Monate eigentlich nur im Studio. Das ist manchmal der beste Weg, um konzentriert und gut zu arbeiten, und es dringen auch keine Gedanken von außen herein. Auf der anderen Seite ist das auf eine gewisse Art und Weise natürlich auch unheimlich, denn man denkt schnell, dass man ganz alleine auf der Welt wäre und dass alles, was man tut, genial ist, aber...

John: Aber du musst dir vor allem selbst vertrauen.

Oskar: Ja, dass man sich selbst vertraut, ist wichtig.

Weshalb habt ihr die Idee verworfen, weitere Musiker mit ins Boot zu holen?

John: Es war besser, dass wir selbst die Keys eingespielt haben. Besser, als wenn uns ein professioneller Pianist geholfen hätte. Denn ich finde, man würde das auf dem Album merken und erkennen, dass an jener Stelle nicht Johnossi, sondern jemand anderes zu hören ist. Aber genau das ist uns wichtig: Wir haben den Sound erschaffen – es ist unsere Band und Musik. Und ich denke sowieso, dass du, solange du ein musikalisches Ohr hast, fast alle Instrumente selbst spielen kannst. Ausnahmen sind vielleicht die Trompete oder das Saxophon.

Oskar: Mit Tasten kann man eben schon irgendwie umgehen.

Wie würdet ihr eure Musik heute in eigenen Worten beschreiben?

John: Uns fällt es schwer, Aussagen zu akzeptieren wie zum Beispiel, dass die Musik sehr "rockig" oder "poppig" sei. Denn wir halten es für unnötig, Musik in bestimmte Kategorien zu schieben. Lieber sollte man die Musik einfach hören, sie mögen oder nicht. Denn Musik ist eben nunmal einfach Musik.

Oskar: Ich finde, man sollte immer frei und unvoreingenommen bleiben. Das kann man mit der neuen Platte sehr gut nachvollziehen, denn die Songs sind meiner Meinung nach alle sehr verschieden. Wobei, wenn man sie dann alle in ihrem Zusammenhang anhört, dann schafft dies auch eine schöne Atmosphäre der Vertrautheit.

John: Für uns selbst bedeutet Musik wahrscheinlich etwas ganz anderes, als für die Hörer...

Oskar: ...uns fehlt die Distanz, denn es ist ja unsere eigene Musik.

John: Es ist zwar wichtig, immer einen objektiven Blick auf sich selbst zu richten, aber ich weiß nicht, ob das in der Musik der Fall sein muss.

Und von welchen Musikern oder Bands seid ihr beeinflusst worden?

John: Ich denke, uns haben jene Bands beeinflusst, die wir gehört haben, als wir noch jünger waren. Sie formten uns zu den Personen, die wir heute als Musiker sind. Was das Songwriting angeht spielten aber schon immer auch Gefühle, Gedanken, Atmosphäre und Stimmungen eine Rolle. Wenn wir in einem kreativen Prozess sind, dann hören wir nicht viel Musik von anderen Bands. Denn dann spüre ich, dass ich mich auf der Suche nach eigenen Melodien gestört fühle. Wir sind deshalb auch an neuer Musik generell nicht so interessiert, wenn wir an einem Album arbeiten. Ich denke, die einzige Band, die ich im letzten Jahr wirklich viel gehört habe, als wir das Album aufnahmen und die Songs schrieben, war Satyricon. Das ist eine norwegische Metalband.

{image}Der Song Bed On Fire handelt von Schlaflosigkeit. Steckt da ein tieferes Trauma dahinter?

John: Schlaf ist für mich immer ein wichtiges Thema gewesen. Als ich ein Kind war, war mir die Dunkelheit unheimlich. Deshalb schlief ich sehr lange im Bett meiner Eltern, bis ich etwa 12 Jahre alt war. Aber ich hatte auch Probleme zu schlafen, wenn ich mit mir selbst nicht im Reinen war. Das war besonders für ein paar Monate im letzten Jahr der Fall, kurz bevor wir ins Studio gingen. Da konnte ich die ganze Zeit nicht schlafen. Es war für mich eine sehr schlimme Zeit, denn wenn du nicht schläfst, dann hast du auch nicht wirklich die Energie, kreativ zu sein. Ich schrieb den Song, als ich langsam wieder etwas mehr Schlaf finden konnte. In der Zeit fühlte ich mich ein wenig wie ein Zombie.

Kein Schlaf, keine Träume?

John: Ich hatte natürlich schon sehr viele Träume, aber auch Alpträume. Die schönsten Träume sind jene, in denen einem bewusst wird, dass man träumt. Denn dann kann man den Traum kontrollieren. Ich liebe diesen Zustand und ich habe in letzter Zeit gelernt, wie man seine Träume immer mehr kontrollieren kann. Und wenn du einen schönen Traum hast, dann ist ja auch alles gut. Denn wenn du gut träumst, dann schläfst du auch gut... Manchmal bevorzuge ich es sogar, Alpträume zu haben, anstatt überhaupt nicht zu schlafen. Denn zumindest ist es dann ein schönes Gefühl, wenn man von seinem Alptraum aufwacht und realisiert, dass es eben nur ein Alptraum, und keine Realität war. Und von diesen Träumen kann man auf jeden Fall auch etwas lernen.

Und wenn du jetzt gerade einen Traum hättest, worum würde sich dieser drehen?

John: Es wäre vielleicht ein Traum über Sex. Jedenfalls war der letzte Traum, an den ich mich erinnern kann, ein Traum, der mich sehr beeinflusst hat. Es war ein ganz klassischer Traum, indem ich rannte und plötzlich realisierte, dass ich auch in die Luft und fast 100 Meter weit springen konnte. In solchen Träumen ist alles lebendig. Du rennst, rennst, rennst und rennst und springst einfach so durch die Gegend. Das sind die besten Träume.

Zum Song What’s The Point habt ihr ein Musikvideo gedreht. Es zeigt euch in einer zwischen Realität und Traum verschwimmenden Welt. Zum Beispiel kommen auch Engel darin vor. Warum habt ihr zu diesem Song solch ein Video gedreht?

John: Wir wollten mit diesem Video eigentlich nur unsere Platte vorstellen. In jedem Gedanken spielt sich immer ein Kampf ab zwischen Selbstsucht, Profitgier und dem Willen, anderen Menschen zu helfen. Auf der einen Seite ist der Engel, auf der anderen Seite ist aber auch der Teufel in einem selbst. Der einzige Weg, um herauszufinden, wie man die richtige Wahl und Entscheidung im Leben trifft, ist dich selbst kennenzulernen. Das ist es, was vor allem ein "Maverick" weiß. In diesem Video wollten wir erst einmal nur in einer coolen Umgebung performen, um die herum interessante Dinge geschehen. Dabei wollten wir uns selbst an einem Ort platzieren, wo wir zwischen den schönen und den bösen oder beängstigenden Geschehnissen stehen. Wir wollten im Mittelpunkt dieses Infernos von Emotionen stehen.

Wovon handelt der Song? Oder lasst ihr das die Hörer entscheiden?

John: Wir diskutieren keine Texte, ob das nun dies oder das oder jenes bedeutet. Wobei bei Bed On Fire natürlich sehr offensichtlich ist, wovon dieser Song handelt. Aber viele unserer Songs können in viele Richtungen interpretiert werden. Keine Interpretation ist gut oder besser, als die vorige. Für mich selbst bedeuten die Lyrics zwar etwas Bestimmtes, aber für andere können sie durchaus etwas ganz anderes bedeuten. Wir wollen unseren Hörern keine Interpretationen aufzwingen, denn jeder Mensch hat seine eigene Fantasie.

Oskar: Es ist wie beim Lesen eines Buches: Du machst dir deinen eigenen Kopf zu den Charakteren und der Story. Und wenn man dann einen Film zu dem Buch sieht, dann ist es schwer, dazu noch viel zu fantasieren. Ich hasse es, wenn man ein Buch liest, dann den darauf basierenden Film anschaut und auf dem Filmplakat ist das gleiche Cover wie auf dem Buch. Das ist einfach nur blöd.

{image}Bücher oder Filme, was gefällt euch am Ende besser?

Oskar: Meistens ist ja das Buch besser. Einen guten Film aus einem bestimmten Stoff zu machen, empfinde ich als sehr schwierig. Ein Film dauert ca. 2 Stunden, in ein Buch kann man sich aber viel länger vertiefen. Dazu kommt, dass die Filmstory natürlich auch nur eine Interpretationen der Buchvorlage ist. Dennoch gibt es natürlich ganz gute Buchadaptionen, aber man findet leider auch sehr viel Blödsinn.

John: Ich finde, einer der besten Buchadaptionen überhaupt ist "Shining" von Stanley Kubrick.

Aber um jetzt nochmal auf den Song What’s The Point zurückzukommen. Da ich selbst Liebe als Thema des Songs sehe, möchte ich euch fragen: Was ist Liebe für euch?

John: Liebe ist für mich unheimlich und der Versuch, nicht egoistisch und selbstsüchtig zu sein.

Oskar: Liebe ist wahrscheinlich die wichtigste Sache im Leben. Dabei meine ich jetzt nicht die Liebe zwischen Frauen und Männern, sondern vor allem die allgemeine Liebe im Leben.

John: Es ist ein großer Unterschied, ob man in jemanden verliebt ist oder akzeptiert, dass man eine geliebte Person ist. Denn in jemanden verliebt zu sein, ist ein viel stärkeres Gefühl und eine spürbarere Emotion. Es ist ein hochemotionales Gefühl, das man eine Zeit lang in sich trägt. Liebe in deinem Leben zu akzeptieren ist dagegen etwas, was ein Teil des alltäglichen Lebens widerspiegelt. Eine geliebte Person zu sein bedeutet vor allem – und da kommen wir zurück zum sich selbst kennenlernen – einfach nicht allzu egoistisch zu sein. Ich finde, die liebloseste Sache, die es auf der Welt gibt, ist Macht. Denn die zeigt sich oft von ihrer schlechten Seite, zum Beispiel wenn aufgrund von Machtansprüchen Kiege geführt werden.

Ihr tourt als Duo durch die Welt. Was sind eurer Meinung nach die positiven und die negativen Seiten daran, zu zweit zu touren?

John: Die positiven Seiten sind, dass du einfacher reisen kannst und es weniger kostet, auf Tour zu gehen. Denn es dauert normalerweise ein paar Jahre, bis man mit der Musik wirklich etwas verdient. Dieser finanzielle Aspekt hat uns besonders am Anfang sehr viel geholfen. Was das "Alleine-Durch-Die-Welt"-Touren angeht: Wir können es mit unserer Band eben nur so handhaben. Zwischen uns herrscht eine gute Chemie und wir würden da wahrscheinlich nie jemand anderen hereinlassen. Wenn wir andere Musiker aufnehmen würden, dann müssten wir eine ganz neue Band gründen, und diese Band wäre nicht mehr Johnossi. Die negativen Seiten sind wiederum, dass man auf Tour vielleicht ein wenig einsam werden kann. Nicht, dass wir das sind, denn uns geht es ziemlich gut. Aber nach einer Weile kann es sein, dass auf Tour nicht mehr alles so aufregend ist, wie noch zu Beginn. Wenn du zum Beispiel am Montagabend in einer Stadt wie Bochum spielst, dann kann Backstage eine ziemlich müde Stimmung herrschen. Aber wenn wir Arcade Fire oder The Hidden Cameras wären, die ja unzählige Musiker mit auf der Bühne haben, dann glaube ich, dass die ganze Zeit etwas mehr Dinge passieren würden. Aber es passt zum Glück auch mit uns zwei als Band perfekt.

Du hast es bereits angesprochen: Viele junge Musiker haben heutzutage Probleme, alleine mit der Musik ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wie kann man junge Künstler eurer Meinung nach fördern und unterstützen?

John: Ich denke, die wichtigste Sache, wenn man in irgendeiner Kunstart Erfolg haben will, ist ein ehrliches Auftreten und das Wissen darum, was man tun will und wie man seine Kunst auf möglichst ehrliche Weise präsentiert. Der Rest ist dann eigentlich nur noch langweiliges Business, wobei hoffentlich irgendwann Leute auf dich aufmerksam werden. Wie zum Beispiel eine Plattenfirma. Ich denke deshalb, dass Künstler einfach das tun sollen, was sie am besten können. Und das ist einfach schlichtweg Kunst zu schaffen.

Dann danke ich euch für das ausführliche Interview!

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