Kombinat (2016)

Kombinat (2016) © Daniel Nagel

Während einige noch um die Kultbar "Zum Teufel" trauern, gibt es schon längst wieder Licht am alternativen Himmel Mannheims: das Kombinat. Unter neuem Namen wird hier das vielfältige Konzept vom Teufel weitergeführt und noch weiter ausgebaut.

Die Fassade sticht noch im teuflischen Rot hervor, dagegen ist das Schild in U3, 16 neu. Kombinat steht für das vielseitige Angebot der Lokalität. Alles unter ein Dach bekommen, bisschen essen, bisschen kickern, bisschen feiern, so Andreas Lucht, der das Kombinat gemeinsam mit Sebastian Kranz betreibt.

Neu ist vor allem die Innenausstattung der Bar. Offener, heller und mehr an ein Restaurant erinnert das Kombinat, doch bieten die Sofa-Ecken auch weiterhin eine kuschelige Bar-Atmosphäre.

Das Beste wird bewahrt

Das alte Konzept vom Teufel soll beibehalten, jedoch verbessert und erweitert werden. Im Groben heißt das, mehr wöchentliche Veranstaltungen, die das Partyprogramm am Wochenende ergänzen sollen. Studenten-Tage, Spiele-Abende mit Fifa und Kickertunieren, Beertastings und eine offene Bühne sollen unter der Woche in die Räume des Kombinats locken und so die Besucher animieren, schon früher zu kommen.

Und auch für das Wochenendprogramm gibt es einige Erneuerungen. Zwar soll vieles beibehalten werden, doch legen demnächst auch die "Chop Suey"-DJs des Karlstorbahnhofs auf und die Partyreihe "Let's Get Fighted" aus dem Genesis gibt es auch im Kombinat zu genießen. Einziges Manko: der Umbau läuft noch, das neue Programm ist daher noch nicht vollständig.

Kein Mangel an Ideen

Bis das ganze Programm steht, wird es wohl noch bis August dauern. Bis dahin locken jedoch günstige Getränkepreise und eine kleine Auswahl an frisch zubereiteten Mahlzeiten zu kleinen Preisen. Sonntags wird sogar im kleinen Biergarten vorm Eingang gegrillt. An Angeboten und Ideen scheint es den beiden Betreibern des Kombinats zumindest nicht zu mangeln.

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