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The Script (live in Frankfurt 2018) © Torsten Reitz

Die irischen Pop-Rocker The Script bieten in der Frankfurter Jahrhunderthalle mit viel Leidenschaft, Energie und Authentizität eine kraftvolle Show, bei der von der ersten Sekunde an niemand im Publikum still steht.

Seit ihrer Gründung in Dublin 2001 versorgen The Script auf ihren inzwischen fünf Studioalben ihre Fans nicht nur mit herzzerreißenden Balladen, sondern auch mit zahlreichen Radiohits mit Ohrwurm-Garantie. 

An diese Tradition knüpft auch ihr aktuelles Werk "Freedom Child" an, mit dem sie allen Besuchern ihres Konzertes in der Jahrhunderthalle in Frankfurt die Chance geben, ihr inneres Kind rauszulassen. 

Sympathisches Energiebündel 

Bevor aber The Script auf der Bühne stehen, übernimmt die englische Singer-Songwriterin Ella Eyre  die Aufgabe des Support-Acts, was sich bereits nach ihrem ersten Song als richtige Entscheidung entpuppt.

Wie auch in der erfolgreichen Kollaborations-Single "Came Here for Love" zusammen mit dem englischen DJ Sigala, überzeugt die Sängerin auch live mit ihrer einmaligen Stimmfarbe und so viel Eifer und Feuer, dass die Zuschauer die eisige Kälte außerhalb der Jahrhunderthalle vergessen. 

Mit ihrer intensiven Stimme, packenden Dance-Moves und Songs, bei denen man einfach keine andere Möglichkeit hat, als mit dem Kopf zu nicken, stimmt sie die Fanmeute perfekt auf den restlichen Abend ein. 

Aller Anfang ist leicht 

Mit ihrem Hit "Superheroes" läuten The Script ihren Auftritt mit einem lebendigen und emotionalem Opener ein, der bis zu den Oberrängen bereits für wippende Beine und klatschende Hände sorgt. Somit machen die Dubliner Jungs auch direkt von Anfang an klar, was an diesem Abend ihr Ziel ist: Eine treibende Live-Show zu bieten, die durchgängig das Publikum einbindet und so eine einzigartige Nähe zwischen Publikum und Band schafft. 

Nach diesem krachenden Anfang braucht selbst der ungehemmte Sänger Danny O'Donnoghue eine kurze Verschnaufpause in Form eines kleinen wohnzimmerähnlichen Pläuschchen mit den Zuschauern. Mit einer kleinen intimen Anekdote über die Anfänge der Band und den Weg den sie bisher gemeinsam beschritten haben, eröffnet er den gefühlvollen Hit "The Man Who Can't Be Moved", was die Fans mit ebenso emotionalen Chören belohnen.

Mit offenen Armen 

Ob bei empfindsamen Balladen wie "Nothing", treibenden Electro-Pop Nummern wie "Wonders" oder ernsten und authentischen Songs wie "Arms Open", für The Script steht das Erlebnis des Publikums immer an erster Stelle. Und so wird auch das (eigentlich) sitzende Publikum auf dem Balkon der Jahrhunderthalle in das Konzert durch eine Akustik-Session gekonnt einbezogen. 

Die Texte der irischen Band sprechen vielen ihrer Fans direkt aus der Seele und natürlich auch den Bandmitgliedern selbst. Die Passion mit der Sänger Danny und teilweise auch Gitarrist Mark Sheehan die Songtexte nicht nur singen, sondern auch leben, ist für das Publikum beinahe greifbar. 

Das perfekte Rundumpaket 

Der Konzertabend von The Script in der Frankfurter Jahrhunderthalle verläuft einwandfrei und höchst professionell. Umbaupausen sind in einem Wimpernschlag vergangen und auch der Sound ist trotz der Lautstärke klar und durchdringend. 

Die Iren bestreiten das Konzert mit enormer Energie, mit der sie auch die Festhalle füllen könnten, die aber in der Atmosphäre der Jahrhunderthalle perfekt zur Geltung kommt. Die zugängliche Show gibt jedem Besucher genug Raum um die Sorgen des Alltags zu vergessen und ganz in der Musik aufzugehen.

Das Gute am Abschied nehmen 

Nach mehr als einer Stunde haben The Script bereits eine unschlagbare Performance geliefert, in der ihnen der Spagat zwischen einer locker-lässigen Live-Session in einem irischen Pub und einer mit LED-Effekten gespickten umfassenden Rock-Show vortrefflich gelingt. 

Allerdings haben die Pop-Rocker noch genug im Petto für ein Ende, das keine Wünsche offen lässt. Der fast schon traditionelle Zugaben-Song "No Good In Goodbye" darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Mit "Breakeven" und "Hall Of Fame" endet der außergewöhnliche Konzertabend in umfassenden Fan-Gesängen und hinterlässt ein allumfassendes Glücksgefühl. 

Setlist 

Superheroes / Rock the World / Paint the Town Green / The Man Who Can't Be Moved / Wonders / Arms Open / Nothing / No Man Is an Island / If You Could See Me Now / For The First Time / If You Ever Come Back / Never Seen Anything "Quite Like You" / The Energy Never Dies / Rain // No Good In Goodbye / Breakeven / Hall of Fame 

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