David Gilmour (live in Wiesbaden, 2016)

David Gilmour (live in Wiesbaden, 2016) © Peter H. Bauer

Immer wieder gibt es Gerüchte um eine Wiedervereinigung von Pink Floyd, allerdings waren die Aussichten zuletzt sehr düster. Nun macht David Gilmour in einem Interview mit "Guitar Player" klar, dass es definitiv keine Reunion geben wird.

Die beiden Streithähne David Gilmour und Roger Waters von Pink Floyd machen schon länger kein Geheimnis aus ihrer gegenseitigen Abneigung. Versuche, die Differenzen auszuräumen, scheiterten, egal ob man sie erfolgversprechend oder rein symbolisch versteht.

Im Interview mit dem amerikanischen Magazin "Guitar Player" stellt David Gilmour nun klar, dass er sich keine Wiedervereinigung der Band vorstellen könne, egal in welcher Konstellation.

Kein "vierter Akt"

Auf die Frage, ob es denn einen "vierten Akt" von Pink Floyd geben werde, antwortetete Gilmour: "Nein, ich bin fertig damit. Ich hatte viele Jahre ein tolles Leben mit Pink Floyd und einige davon am Anfang auch mit Roger [Waters]. Und diese Jahre, die heute als unsere Blütezeit gesehen werden, waren zu 95 Prozent musikalisch erfüllend und fröhlich und voller mit Spaß und Freude."

Weiter führt er aus: "Und ich möchte die anderen fünf Prozent sicherlich nicht meine Sicht auf das trüben lassen, was eine lange und fantastische Zeit zusammen war. Aber die Sache hat ihren Lauf genommen und wir sind fertig miteinander. Und es wäre einfach nicht echt, wieder zurückzukehren und es nochmal zu probieren."

Mit der Situation im Reinen

Außerdem berief sich Gilmour darauf, dass es darüber hinaus auch falsch wäre, die Band ohne Richard Wright wiederzuvereinen. Wright, der die Band mitbegründet hatte, starb 2008 an Lungenkrebs.

Gilmour habe seinen Frieden mit der Sache gefunden. "Ich möchte nur absolut nicht wieder dahin zurück, wo wir einst waren", so Gilmour weiter über Pink Floyd. "Ich möchte keine Stadionkonzerte spielen. Ich habe die Freiheit, genau das zu tun, was ich will und wie ich es tun will." Selbiges wünsche er auch Waters.

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