AC/DC live in Hockenheim 2015

AC/DC live in Hockenheim 2015 © Rudi Brand

Auf keinem Konzert sieht sieht man den AC/DC Sänger ohne die obligatorische Schiebermütze. In einem Interview erzählt Johnson nun, wie es dazu kam.

Die Mütze ist ein Relikt aus Zeiten vor AC/DC, als Brian Johnson noch Mitglied der Rock-Band Geordie war. Damals spielten die aufstrebenden Musikern sich im Winter durch die Clubs im Nordosten Englands.

Zu heiß

"Da waren die Klubs voll, und sie hatten sie Heizung aufgedreht, weil es draußen eiskalt war. Daher habe ich immer geschwitzt, und all der Schweiß floss in meine Augen und stach", erinnert sich Johnson.

Zum Glück hatte sich sein Bruder zu dieser Zeit einen Sportwagen nebst einigen Mützen zugelegt und war bei einem der Konzerte anwesend.

"Wir waren zur Hälfte durch mit unserem Set“, erzählt Johnson. „Wir saßen zusammen und tranken Bier. Und er sagte: 'Deine Augen sind rot.' Ich meinte nur: 'Ich weiß, das ist der ganze Schweiß.' Er sagte: 'Ja, setz‘ das hier auf.' Und ich antwortete: 'Okay, ich versuche es.'

Die Mütze des Bruders

"Also setzte ich die Mütze auf, denn im Norden Englands trug jeder Mützen. Nach dem Krieg und all dem war das eine Art Uniform für die Geordies und Yorkshireme und solche Leute."

"Das ist großartig, dachte ich mir." Eigentlich wollte der AC/DC Sänger sich eine eigene Schirmmütze zulegen, aber sein Bruder überlies ihm seine. "Er sagte, ich könne sie behalten. Und das habe ich getan."

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