"Viele Hochschulmitglieder empfinden diesen neuen Sparplan als reine Strafaktion gegen Mannheim" (Foto: Prof. Rudolf Meister, Präsident der MuHo)

"Viele Hochschulmitglieder empfinden diesen neuen Sparplan als reine Strafaktion gegen Mannheim" (Foto: Prof. Rudolf Meister, Präsident der MuHo) © MuHo Mannheim

Die MuHo Mannheim reagiert mit einem offenen Brief auf neue Ankündigungen von Ministerin Bauer, die einem Artikel des Mannheimer Morgen zufolge nun den Wegfall von deutlich mehr Studienplätzen propagiert, als ursprünglich angekündigt wurde.

Darin äußern die Vertreter der Hochschule ihr "blankes Entsetzen" darüber, dass es nun sogar darum ginge, die gesamte klassische Musikausbildung in der Metropolregion streichen zu wollen, "nicht 'nur' die Orchesterinstrumente und Schulmusik".

"Strafaktion gegen Mannheim"

Viele Hochschulmitglieder würden diesen neuen Sparplan als "reine Strafaktion gegen Mannheim" empfinden.

Der Mannheimer Morgen rechnete nach einem Gespräch mit der Wissenschaftsministerin über ihre Pläne und die Folgen für Mannheim vor:

"660 Studienplätze bietet die Musikhochschule aktuell an, 300 die Popakademie. Zusammen sind das 960. Davon bleiben nach Bauers Angaben nach der Neuordnung 520 übrig."

Die Hochschulleitung bringt das zu der Vermutung, dass es "offensichtlich um viel mehr als die Einsparungen von 4 Millionen Euro" ginge.

Den gesamten offenen Brief, den die Hochschulleitung der Musikhochschule am 15.08.2013 an die Ministerin gesandt hat, könnt ihr hier als PDF laden und nachlesen.

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