Japandroids

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Erst sollte die Band Japanese Scream oder Pleasure Droids heißen, doch dann entschied sich das Duo aus David Prowse und Brian King, sich Japandroids zu taufen. Am vergangenen Mittwoch stellten die Musiker in Berlin ihr Debütalbum "Post-Nothing" vor.

{image}Die Japandroids begeisterten dort mit einem sehr kraft- und energievollen Auftritt. Vor allem Gitarrist und Sänger Brian King legte sich mächtig ins Zeug, bewegte sich sehr enthusiastisch über die Bühne, verrenkte immer mal wieder seinen Körper und schrie mit zugekniffenen Augen leidenschaftlich ins Mikrofon. Oder er stieg auf die große Trommel des Schlagzeugs, legte sich in eine Rückenlage und sprang von dort wieder zurück auf die Bühne. All dies riss auch das Publikum mit, dass zu dem von verzerrten Gitarren geprägten, lautstarken, dreckigen und vorwärtstreibenden Garage-Noise-Rock freudestrahlend und euphorisch hin- und her hüpfte oder pogte. Manch einer wollte es genauer wissen, eroberte die Bühne und sprang von dort aus ins Publikum zurück, um anschließend unter der niedrigen Decke des mit Säulen verwinkelten Bang Bang Clubs über die Zuschauer bis zur Bar crowdzusurfen, nur um dort wieder herunterzufallen.

Das muntere Berliner Treiben führte soweit, dass Schlagzeuger David Prowse die Zuschauer einmal sogar bitten musste, beim Tanzen ein wenig mehr Rücksicht auf die jeweiligen Gegenüber zu nehmen. Vor allem der antreibende und melodische Song The Boys Are Leaving Town und das fantastische Young Hearts Spark Fire  begeisterten die Zuschauer. Und die sprühende Explosivität und Energie der Musik und der beiden alles gebenden Musiker konnte wirklich nur eines:

Restlose Glückseligkeit auslösen und verdächtig nach einem neuen Hype schreien! Man darf hoffen, dass die Japandroids baldmöglichst wieder nach Berlin zurückkehren.

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