Die Ärzte

Die Ärzte © Jörg Steinmetz

Während aktuell empfohlen wird zu Hause zu bleiben, haben die Ärzte einen neuen Song zu genau diesem Thema veröffentlicht. Was aus dem neuen Lied rauszuhören ist: Fans dürfen sich auf ein neues Album freuen.

Während das öffentliche Leben nahezu stillsteht, haben die Ärzte einen aufheiternden Song für die "harten" Stunden in Isolation veröffentlicht.

Quarantäne muss nicht schlimm sein

In "Ein Lied für Jetzt" erinnern die Ärzte daran "so ein bisschen Quarantäne" nicht die schlimmste Sache der Welt ist. Dabei werden ironisch Vorzüge aufgezählt, so etwa, dass die Sendung mit der Maus nun jeden Tag läuft und dass Pornhub nun den Premium-Bereich für alle freigestellt haben soll. Die Langeweile, die das Verweilen in den eigenen vier Wänden so mit sich bringt, wird nicht ausgelassen.

Neues Album angekündigt

Im neuen Ständchen erwähnen die Ärzte außerdem, dass sie gerade an neuen Songs gewerkelt haben, die auch bald aufgenommen werden sollen. Zeit haben die Ärzte nun ja, Touren geht während der Coronakrise erst mal nicht. Wann genau das neue Album erscheinen soll, geht aus dem Song nicht hervor; doch um die Wartezeit zu Überbrücken habe man extra den aktuellen "Chanson" "hingehunzt".

Aufmerksamkeit für das Lager Moria

Das Lied nutzen die Ärzte auch, um auf die Lage im griechischen Lager Moria aufmerksam zu machen. Ein Zettel mit dem Hashtag #LeaveNoOneBehind wird in die Kamera gehalten. Laut Lifeline verschärfen sich die Zustände in Moria, die Krätze soll ausgebrochen sein und die Wasserversorgung werde immer knapper. So sollen Familien lediglich 9 Liter Wasser am Tag erhalten - auch größere Familien. Die Essensversorgung musste reduziert werden, außerdem gebe es keine Medikamente mehr.

Die Ärzte haben einen Punkt

Was die Ärzte mit ihrem Song auf jeden Fall perfekt zusammengefasst haben: Ein bisschen Quarantäne ist nicht die schlimmste Sache der Welt. Auch wenn es nicht sehr angenehm ist, den ganzen Tag zu Hause bleiben zu müssen und die täglich steigenden Zahlen an Infizierten in den Nachrichten zu sehen, darf man nicht vergessen, dass die Lage anderswo deutlich dramtischer ist.

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