Radiohead

Radiohead © Tom Sheehan (EMI Music Germany)

Radiohead wurden Opfer eines Hacks: Ungefähr 18 Stunden an Material – unveröffentlichte Songs, Studio-Sessions, Demo-Tracks und Outtakes – wurden gegen den Willen der Briten an die Öffentlichkeit gebracht. Pech für die Band, Glück für Fans.

Einiges an privatem Material der britischen Alternative-Rock-Band Radiohead gelangte an die Öffentlichkeit, jedoch ohne Einverständnis der Band, wie unter anderem der Rolling Stone berichtet. 18 Stunden an Audio-Aufnahmen aus der "OK Computer"-Zeit sind im Internet aufgetaucht und wurden in Reddit-Foren sofort heiß diskutiert.

Unter den Dateien befinden sich unter anderem frühe Versionen der Songs "I Promise", "Airbag", "Paranoid Android", "Let Down", "Palo Alto" und "The Tourist". Zu hören sind außerdem eine unbekannte, sehr an "Creep" erinnernde, Version von "Lift" sowie auch Soundcheck-Aufnahmen von Konzerten.

Fans haben schnell ein Google Doc über die Aufnahmen angelegt, in dem die Songs erkannt, benannt und sogar bewertet wurden.

Experimentierfreudiger Frontmann

Ganz besonders sind die Aufnahmen von Thom Yorke inmitten des ganzen Materials. Verschiedene Solo-Momente (z.B. eine intime Aufnahme von "Life in a Glasshouse" von Yorke alleine) und sogar eine Beatboxing-Sequenz des Radiohead-Sängers befinden sich darunter.

Radiohead und James Bond

Die britische Band stand lange im Gespräch, den Titelsong des 2015 erschienen James Bond-Film Spectre zu liefern, schlussendlich entschied man sich jedoch für Sam Smith. Nichtsdestotrotz haben Radiohead lange an Material für diesen Song gearbeitet und verschiedene Ideen ausprobiert, Teile solcher Aufnahmen sind auch unter dem geleakten Material zu finden.

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