Giant Rooks 2017

Giant Rooks 2017 © Musikschutzgebiet

Das MSG findet zum 13. Mal statt und mit dabei sind Giant Rooks, Fatoni, Ilge Nur, Pabst und Frère. Das ganze Line-Up umfasst damit acht Künstler und Gruppen bunt gemischt aus den Bereichen von Rock über Pop bis Rap.

Vom 30.8. bis zum 2.9. findet die 13. Auflage des Festivals Musikschutzgebiet auf dem Grünhof bei Homberg (Efze) in Hessen statt. Das bunte Kunst- und Musikfestival ist für 2018 um fünf Acts gewachsen. Mit von der Partie sind nun Giant Rooks, Fatoni, Ilge Nur, Pabst und Frère.

Von jung bis junggeblieben, von frech bis verträumt

Giant Rooks aus NRW spielen Indie-Rock, der mit viel Gefühl, groovig und melancholisch daherkommt und der Band 2016 den popNRW-Preis einbrachte. Mittlerweile haben die Jungs aus Hamm ihre zweite Platte herausgebracht und werden 2018 auch auf bei Rock am Ring und Rock im Park zu sehen sein. Auf dem Grünhof des MSG könnt ihr den vielgestaltigen Art-Pop auf der Hauptbühe erleben.

Mit Fatoni wird das Hip-Hop-Angebot des MSG breiter. Mit seinen Texten, die mal nachdenklich, mal pöbelnd daherkommend findet er in viele Ohren Eingang. Ob es nun um das in die Jahre kommende Selbstbild oder große Revolution geht. Für Ironie und Ambivalenz ist gesorgt, wobei er seine Worte rhythmisch und klangvoll zu untermalen weiß, fern ab von Mainstream-Rap und deftigem 0815-Disco-Beat.

Etwas ruhiger und bodenständiger wird es mit Ilge Nur. Ohne große elektronische Geschütze aufzufahren und mit lässig rockigem Beigeschmack versprüht die 22-Jährige ihren jugendlichen Indie-Pop über das Musikschutzgebiet, singt über das Leben in seinen kleinen Dingen und das Erwachsenwerden in mal träumerischen, mal klaren Bildern.

Die verschiedenen Gesichter des Post-Rock

Mit Pabst wird euch in Post-Rock-Manier eine deftige Brise Gitarren um die Ohren geweht. Das Trio klingt derb-metallisch, wie eine zweckentfremdete Garage der 90er, lässt es dabei aber nicht vermissen, ihre eigenen, moderneren Klänge in das raue, bunte, jedoch niemals rohe Klangbild einzupassen.

Frère schlägt dementgegen eine gänzlich andere Richtung des Post-Rock an. Flächig und Getragen schweben die Songs zum Hörer begleitet von der samften Stimme Alexander Körners, der in Frère sein einstiges Soloprojekt zu waschechtem Post-Folk heranreifen ließ.

Ausverkauf in Sicht

Für alle, die noch ein Ticket ergattern möchten, wird die Zeit langsam knapp. Der Veranstalter gab bekannt, dass nur noch Karten in der höchsten Preiskategorie "Letzer Vogel" zu haben sind.

Das bisherige Line-Up

Ilgen Nur // Frère // Fatoni // Pabst // Giant Rooks // Die höchste Eisenbahn // Goldroger // Freddy Fisher & His Cosmic Rocktime Band /

Weitere Infos über das Musikschutzgebiet findet ihr hier.

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