Nachtwandel (Mannheim, 2015)

Nachtwandel (Mannheim, 2015) © Alex Schäfer

Der Nachtwandel im Mannheimer Stadtteil Jungbusch findet 2017 wieder statt - und zwar am 27. und 28. Oktober. Zu diesem Zweck ist das federführende Gemeinschaftszentrum Jungbusch eine Kooperation mit der mannheimer gründungszentren gmbh (mg:gmbh) eingegangen, die in den folgenden Jahren forgesetzt werden soll.

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Die Absage des Nachtwandels 2016 sorgte nicht nur bei Mannheimern für große Enttäuschung. Michael Scheuermann vom Quartiermanagement Jungbusch gab in unserem Interview von August 2016 an, die Auszeit für die Erarbeitung eines neuen Konzepts in Zusammenarbeit mit den unterstützenden Vereinen nutzen zu möchten. 

Es waren mehrere Faktoren, die 2016 zu einer Absage des Nachtwandels führten: Neben dem Thema Sicherheit spielte die stark steigende Größe der Veranstaltung und damit auch eine angemessene Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Aufgrund des enormen Wachstums war es erforderlich, ein neues Sicherheits- und Organisationskonzept auf den Weg zu bringen. 

Tragfähige Säulen

Die Auszeit scheint sich gelohnt zu haben: Der Nachtwandel soll am 27. und 28. Oktober 2017 wieder stattfinden! Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch konnte sich für die diesjährige Ausgabe die Unterstützung der mannheimer gründungszentren gmbh (mg:gmbh) und der Event & Promotion Mannheim GmbH (EPM) sichern.

Berthold Droste und Michael Scheuermann vom Gemeinschaftszentrum Mannheim einigten sich mit Christian Sommer von der mg:gmbh und Vertretern der Stadt auf eine Kooperation.

Arbeitsteilung

Die Aufgabenbereiche sollen folgendermaßen aufgeteilt werden: Das Gemeinschaftszentrum ist für die Themen Sicherheit und Ordnung verantwortlich. Außerdem koordiniert es die Beteiligung der Gastronomen und die freiwilligen Besucherbeiträge "Spenden statt Eintritt". Die mg:gmbh ist federführend bei der Programmplanung, während die EPM, die bereits Erfahrungen beim Mannheimer Stadtfest sammeln konnte, in Sachen Infrastruktur und Abfallentsorgung mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. 

Große Zuversicht

"Ich bin zuversichtlich, dass mit der Zusammenarbeit in den letzten Monaten der Nachtwandel 2017 erfolgreich ausgerichtet wird", so Kulturbürgermeister Michael Grötsch. Christian Sommer, Geschäftsführer der mg:gmbh äußerte sich zufrieden über die Zusammenarbeit: "Ich freue mich auf die bevorstehende Kooperation mit dem Trägerverein des Nachtwandels und bin froh, dass wir als mg:gmbh hier unterstützen können und die Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden kann."

"Vor uns stehen zahlreiche neue Herausforderungen und ein ambitionierter Zeitplan, aber ich habe keine Zweifel, dass wir die gesteckten Ziele gemeinsam mit dem Veranstalter in der Kürze der Zeit sehr gut umsetzen werden", so Sommer weiter.

Große Wirkung

Ähnlich optimistisch zeigte sich auch Quartiermanager Michael Scheuermann: "Entscheidend war für uns, dass bei der Ausrichtung des Nachtwandels die Balance zwischen der Wirkung des Nachtwandels in die Stadt hinein und positive Wirkung für die Bewohnerschaft gewahrt wird. Der soziale Zusammenhalt im Quartier und die Ausstrahlung für ein weltoffenes Mannheim sind gleichrangig im Konzept verzahnt."

Trägerkonzept ab 2018

Ab 2018 soll das Kulturfest im Jungbusch in einer gemeinsamen Trägerschaft der Stadt Mannheim und des Gemeinschaftszentrum stattfinden. Die Erfahrungen, die mit dem Nachtwandel-Konzept 2017 gemacht werden, sollen als Grundlage für ein Trägermodell ab 2018 herangezogen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich das diesjährige Konzept bewährt und der Nachtwandel als eine der wichtigsten Kulturveranstaltungen der Stadt Mannheim auf lange Sicht Bestand hat.

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