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Peter Gabriel hat gemeinsam mit Künstlern auf der ganzen Welt eine neue Version seines Protestsongs "Biko" veröffentlicht. Die neue Version soll daran erinnern, dass Rassismus trotz zahlreicher Verbesserungen nach wie vor ein weltweites Thema ist.

Peter Gabriel hat 25 Musiker aus der ganzen Welt dazu eingeladen, seinen Anti-Apartheid Protestsong "Biko" aus dem Jahr 1980 neu aufzunehmen.

Bewegender Hintergrund 

Das Lied, welches damals als Single auf Gabriels gleichnamigen dritten Album erschien, thematisiert den Tod des südafrikanischen Anti-Apartheid-Aktivisten Steve Biko erfahren hatte, der am 12. September 1977 in Polizeigewahrsam ermordet wurde.

Nun hat Gabriel "Biko" neu arrangiert und das unter anderem gemeinsam mit Künstlern wie Angélique Kidjo, Yo-Yo Ma, Sebastian Robertson, Meshell Ndegeocello und dem Cape Town Ensemble.

Für den guten Zweck 

Die vielfältige Version war erstmals im Dezember 2020 bei "Peace Through Music" zu hören – ein globales Event für soziale Gerechtigkeit, das Playing for Change und der United Nations Population Fund anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der UNO organisierten.

Die Gewinne, die durch dieses Lied gemacht werden, kommen der Playing for Change Foundation, dem United Nations Population Fund, den Vereinten Nationen und ihren Remember Slavery Programmen, Sankofa, der Bob Marley Foundation, Silkroad und der Rock & Roll Hall of Fame Foundation zugute.

Auch heute noch gesellschaftlich relevant 

Außerdem möchte der britische Musiker und Komponist mit diesem Projekt daran erinnern, dass das Thema auch noch über 40 Jahre später nicht an gesellschaftlicher Relevanz verloren hat:

"An der Schwarz-Weiß-Front hat die Black-Lives-Matter-Bewegung sehr deutlich gemacht, wie weit wir noch gehen müssen, bevor wir hoffen können zu sagen, dass wir dem dunklen Schatten des Rassismus entkommen sind“, äußert Gabriel gegenüber dem Rolling Stone

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