Kieler Woche

Kieler Woche © HN12

In einer Pressemitteilung gab die Stadt Kiel bekannt, dass die Kieler Woche dieses Jahr nicht wie gewohnt Ende Juni, sondern in der Zeit vom 5. bis 13. September stattfinden wird.

Diesen Schritt hat die Stadt gemeinsam mit den Veranstaltern der Segelregatten beschlossen. "Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen – sie ist mit Blick auf die aktuelle Entwicklung aber die beste Lösung", sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.

Es gelte nun zunächst, gemeinsam die großen Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. "Wir alle hoffen, möglichst schnell zur Normalität zurückzukehren. Dann ist auch wieder Zeit, gemeinsam zu segeln, zu feiern und die Kieler Woche zu genießen.", so Kämpfer.

Mehr als nur ein Segelevent

Stadtpräsident Hans-Werner Tovar betont, die Kieler Woche sei nicht nur ein Segelevent, sondern vor allem auch ein internationales Fest der Begegnung und Völkerverständigung. Daher sei eine Verlegung in der aktuellen Situation vernünftig.

"Natürlich hätten wir mit der endgültigen Entscheidung noch etwas warten können. Da wir aber auch den internationalen Seglerinnen und Seglern ein Zeichen geben wollten, haben wir uns jetzt entschieden.", stellt Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler Woche-Regatten, heraus.

Er und sein Team seien nun dabei gemeinsam mit Mitveranstaltern, Verbänden und ehrenamtlichen Mitarbeitern die nächsten organisatorischen Schritte anzugehen.

Viel Arbeit beim Planungsfeinschliff

In den nächsten Tagen läge der Fokus nun zunächst darauf, die Aktiven und Klassen zu informieren und das Programm eventuell den neuen Vorgaben anzupassen.

"Wir haben noch viel Arbeit beim Feinschliff unter anderem mit dem Deutschen Segler-Verband und dem Weltseglerverband vor uns. Wir wollten jetzt zunächst für die Planbarkeit Fakten schaffen“, betont Ramhorst.

Gemeinsame Kraftanstrengung

Philipp Dornberger, Leiter des Kieler-Woche-Büros betont: "Die Kieler Woche ist unser aller gemeinsames Segel- und Kulturfestival im Norden und wir sind uns bewusst, dass wir diese einzigartige Herausforderung nur mit allen Beteiligten gemeinsam im engen Schulterschluss bewältigen können."

Das "KiWo"-Büro werde sich nun mit allen Partnerinnen und Partnern austauschen und die Planung der Festivalwoche für September abstimmen.

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