KISS (live in Frankfurt, 2017)

KISS (live in Frankfurt, 2017) © Dominic Pencz

Kurz bevor Kiss ihre (mal wieder) letzten Konzerte in Europa spielen, sprach Bassist Gene Simmons im Presseraum des US-Verteidigungsministeriums unter anderem über Amerika.

Die USA waren jedoch nicht der einzige Inhalt der Rede, die Gene Simmons vor Angestellten des Pentagon hielt. Der 69-Jährige sprach auch ausführlich über seine Mutter, eine KZ-Überlebende, die vor Kurzem im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

Sichtlich bewegt sprach Simmons, der in Israel geboren wurde, darüber wie es war, als Kind mit seiner Mutter in die USA zu kommen und beschrieb wie seine Mutter stets gerührt auf die US-Flagge reagierte. "Wenn die Amerikaner sehen und hören könnten, wie meine Mutter über Amerika redet, würden sie verstehen", so Simmons.

The Patriot

Desweiteren sprach der Kiss-Bassist darüber, wie er als Kind erstmals eine Rekrutierungswerbung des US-Militärs sah, die er zwar wegen mangelnder Sprachkenntnisse noch nicht verstand, die jedoch einen bleibenden Eindruck hinterließ. Insbesondere diese Anekdote ist sehr passend zum eigentlichen Thema der Veranstaltung.

Denn obwohl sich nicht bestreiten lässt, dass diese Rede wie eine Herzensangelegenheit für Simmons wirkte, hinterlässt es durchaus einen fahlen Beigeschmack, dass sie Teil einer PR-Kampagne war, die darauf abzielt, mehr Menschen für das Militär zu begeistern. Passend dazu sprach sich Simmons auch für die Wichtigkeit des Wehrdienstes aus.

Hier könnt ihr euch Simmons' Rede selbst ansehen:

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