Abschied vom Nürburgring (Rock am Ring, 2014)

Abschied vom Nürburgring (Rock am Ring, 2014) © Tom Teubner

Das Oberlandesgericht Koblenz hat entschieden, dass Veranstalter Marek Lieberberg den Namen "Rock am Ring" für sein neues Festival verwenden darf. In Kürze sollen nun der neue Standort und ein Programm bekannt gegeben werden. Bisheriger Favorit ist Mönchengladbach.

Im Rechtsstreit um den Festivalnamen "Rock am Ring" wurde eine Entscheidung gefunden: Veranstalter Marek Lieberberg darf laut Oberlandesgericht Koblenz sein neues Festival weiterhin "Rock am Ring" nennen. Die Richter entschieden dies, nachdem u.a. der ehemalige Geschäftsführer des Nürburgrings versicherte, dass von Lieberberg sowohl der Name als auch die Idee zum Festival auf der Rennstrecke stammten.

Damit ist die zuvor ausgesprochene Verfügung, die die Nutzung des Festivalnamens "Rock am Ring" ohne Zustimmung der Nürburgring GmbH verbot, aufgehoben

In Kürze sollen nun der neue Standort und erste Programmpunkte bekannt gegeben werden. Bisheriger Favorit für das Rock am Ring 2015 ist Mönchengladbach.

Rechtsstreit kann noch weitergehen

Prozess-Gegner Capricorn, neuer Besitzer des Nürburgrings und damit der Nürburgring GmbH, kündigte bereits im Vorfeld an, nach Prüfung des Urteils eventuell weiterzuklagen. Da es sich bisher nur um eine Verfügung handelte, kann Capricorn eine Hauptklage gegen Lieberberg einreichen.

Weiterhin sprach Capricorn im Vorfeld davon, dass die Rechte für Rock-am-Ring-Merchandise bei ihnen liege. Der Rechtsstreit kann also noch weitergehen.

Trotzdem zeigte sich Marek Lieberberg in einer Pressemitteilung erleichtert und zufrieden: "Ich empfinde es als ein Stück Gerechtigkeit, das von mir erfundene Festival nunmehr unter seinem Namen an einem neuen Schauplatz weiterzuführen."

Eine umfangreiche Rückschau auf Rock am Ring 2014 bekommt ihr in unserem Spezial "Letzte Runde: So war Rock am Ring 2014 am Nürburgring".

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