Abschied vom Nürburgring (Rock am Ring, 2014)

Abschied vom Nürburgring (Rock am Ring, 2014) © Tom Teubner

Es war ein hin und her im Streit um die Marke "Rock am Ring" zwischen Marek Lieberberg, der Nürburgring GmbH und dem Landgericht Koblenz. Nun steht das Urteil und die Konsequenzen fest.

Der Streit um den Namen "Rock am Ring" zwischen dem Veranstalter Marek Lieberberg und der Nürburgring GmbH sorgte bei treuen Fans des Festivals für Aufschreie der Empörung.

Das Landgericht Koblenz entschied nun, dass Lieberberg seine Festivals nicht weiter unter der Marke "Rock am Ring" veranstalten darf, ohne vorher eine Zustimmung der Nürburgring GmbH einzuholen, mit der man sich die Namensrechte teilt.

Eine neue Ära beginnt

Davon will sich der erfahrene Konzertveranstalter aber nicht unterkriegen lassen. Schon seit längerem arbeitet er mit seiner Agentur an einem neuen Projekt, das ganz im Zeichen von Rock Am Ring stehen soll. Nur wie das neue Projekt heißen wird, steht jetzt in den Sternen.

Im Nächsten Jahr hätte das Rock am Ring seinen 30. Geburtstag gehabt. Nach den Geschehnissen der letzten Wochen wird es statt einer Jubiläumsfeier am Nürburgring eine Einweihungsfeier an einem bisher unbekannten Ort geben. Im Gespräch ist momentan Mönchengladbach.

Eins steht fest: Auch im Juni des nächsten Jahres werden die Zwillingsfestivals Rock im Park und das dann ehemalige Rock am Ring wieder stattfinden.

Eine umfangreiche Rückschau auf Rock am Ring 2014 bekommt ihr in unserem Spezial "Letzte Runde: So war Rock am Ring 2014 am Nürburgring".

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