Musikschutzgebiet-Festival 2010

Das Musikschutzgebiet-Festival, das am vergangenen Wochenende in Grünhof/Homberg (Efze) stattfand, stand wettertechnisch leider unter keinem guten Stern. Dennoch ließen sich die rund 1.200 Besucher die Laune nicht verhageln und feierten trotz frostiger Temperaturen ausgiebig.

Die sechste Auflage des Musikschutzgebiet-Festivals in Grünhof/Homberg (Efze) vereinte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche regionale, nationale und international bekannte Musikbands zu einem breitgefächerten musikalischem Spektrum. Auf zwei Bühnen konnten die Festivalbesucher über drei Tage hinweg 29 Bands live erleben. Trotz schlechter Wettervorhersagen und frostiger Temperaturen erreichte das Musikschutzgebiet-Festival einen neuen Verkaufsrekord: Knapp 1.200 Besucher konnte die diesjährige Veranstaltung zählen.

Der Freitag des Musikschutzgebiet-Festivals war vornehmlich gekennzeichnet durch elektronische Klänge und HipHop Beats. Besonders Tim Plus und die Plusband kamen bei den Gästen gut an. Doch auch Freunde rockiger Töne kamen an diesem Abend dank den Schweden Square sowie The Dallas Hangover nicht zu kurz. Am Samstag meinte es Petrus nicht allzu gut mit den Fans und bescherte dem Festival regelmäßigen Regen. Mit entsprechender Ausrüstung und wasserfester Kleidung ließen sich die Festivalbesucher den Spaß dennoch nicht nehmen und feierten zu den Auftritten von Oh, Napoleon und Bird Berlin. Die englischen The Sea sowie Mintzkov aus Belgien lieferten am Abend enthusiastische Auftritte ab und beendeten den zweiten Spieltag mehr als würdig.

Am letzten Festivaltag, dem Sonntag, wurden die Besucher mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt. Zu melodischen Klängen ging das Festival in familiärer Atmosphäre friedlich zu Ende.

Alles in Allem eine gelungene Party also? Kristina Koch aus Gudensberg kann das bestätigen: "In unserer Gegend gibt es zwar hin und wieder ein paar nette Partys, aber es mangelt an echten Konzerten und Festivals, die den Geschmack der Jugend treffen. Was das Team hier auf die Beine stellt, ist wirklich großartig. Und nächstes Jahr scheint bestimmt auch wieder die Sonne." Wollen wir es hoffen!

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