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Chick Corea (live in Stuttgart, 2019) © Dieter Reimprecht

Chick Corea verstarb am 9. Februar 2021 an einer seltenen Krebserkrankung. Das gab seine Familie auf Facebook bekannt und veröffentlichte dort auch eine Botschaft des Jazz-Pianisten an seine Fans.

Jazz-Legende Chick Corea ist tot. Diese traurige Nachricht verkündete seine Familie in der Nacht des 11. Februars 2021 auf seinem Facebook-Account. 

Krebs als Todesursache 

Corea verstarb an den Folgen einer seltenen Krebserkrankung, die offensichtlich rapide verlaufen ist, da sie erst kurze Zeit zuvor entdeckt wurde.

Mit Chick Corea verliere die Welt nicht nur einen erfolgreichen und kreativen Jazz-Musiker, der das Leben von Millionen berührt und inspiriert habe, sondern auch einen liebevollen Ehemann, Vater und Großvater "und ein großartiger Mentor und Freund für so viele." 

Bewegende Botschaft 

Gleichzeitig verfasste Corea eine Nachricht an diejenigen, "die er kannte und liebte" und "alle, die ihn liebten".

In dieser dankt er all seinen Unterstützern und macht jedem Musiker Mut, zu spielen, Songs zu schreiben, aufzutreten und sein Talent einzusetzen, auf welchem Wege auch immer. Nicht nur brauche die Welt mehr Künstler, es mache einfach auch sehr viel Spaß. 

Der Reichtum seines Lebens 

Er richtet das Wort auch an all seine Musikerfreunde, die für ihn wie eine Familie gewesen wären und bezeichnet es als "Segen und Ehre", mit ihnen gemeinsam Musik gemacht zu haben. 

"Meine Mission war es immer, die Freude am Schaffen überallhin zu bringen, wo ich konnte, und dies mit all den Künstlern getan zu haben, die ich so sehr bewundere – das war der Reichtum meines Lebens."

Chick Corea wurde 1941 geboren. Er erlangte erste Bekanntheit mit seinem Soloalbum "Now He Sings, Now He Sobs", das 1968 erschien. Danach spielte der Musiker gemeinsam mit Miles Davis auf klassischen Alben wie "Filles de Kilimanjaro", "In A Silent Way" und "Bitches Brew" und war auch Teil von Miles' Liveband.

1971 gründete er die Fusion-Band Return To Forever, die sein vermutlich erfolgreichstes musikalisches Projekt darstellte. Daneben veröffentlichte Corea auch Soloalben mit zahlreichen berühmten Jazzern. 

Schließlich war Chick Corea bis in die Gegenwart ein gefragter Live-Künstler, der auch Deutschland häufig besuchte. Beispielsweise trat er wiederholt bei den Jazzopen in Stuttgart auf, zuletzt 2019.

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