Foo Fighters (live bei Rock am Ring, 2018)

Foo Fighters (live bei Rock am Ring, 2018) © Peter H. Bauer

Dave Grohl widmet den vierten Song der neuen Foo-Fighters-Platte "Medicine At Midnight" seiner Tochter Harper. In "Waiting on a War" verarbeitet er seine Kindheit und wünscht sich gleichzeitig eine bessere Zukunft für nachfolgende Generationen.

Nach "No Son of Mine" veröffentlichen die Foo Fighters eine weitere neue Single mit dem Titel "Waiting on a War" und geben damit einen weiteren Einblick in ihr neues Album "Medicine At Midnight", das am 5. Februar 2021 erscheinen wird.

Prägsame Kindheitserlebnisse 

Der im Album an vierter Stelle gesetzte Song "Waiting on a War" hält, was sein Titel verspricht und hat dazu noch eine herzergreifende Message. Songwriter Dave Grohl berichtet in seinem Statement zu der neuen Single von seinen Kindheitserinnerungen in den Vororten von Washington, D.C.

Er habe in jungen Jahren, die von politischen Spannungen geprägt waren, immer Angst vor Krieg gehabt und Albträume von Raketen in der Luft und Soldaten, die in seinem Hinterhof gewartet hätten. So habe er seine Jugend unter der "dunklen Wolke einer hoffnungslosen Zukunft" verbracht. 

Damals wie heute 

Für seine 11-jährige Tochter wünscht sich der dreifache Vater jedoch ein besseres Leben. Die Worte, die sie vergangenen Herbst auf dem Schulweg gegenüber Grohl geäußert hatte, ließen ihn nicht kalt. "Daddy, wird es einen Krieg geben?", so habe sie ihn durch unschuldige Augen gefragt.

Ihm wurde klar, dass das kleine Mädchen dieselben Probleme überschatten, mit denen er vor 40 Jahren konfrontiert wurde. Noch am selben Tag entstand der Song "Waiting on a War". 

Besseres Leben für junge Generation

Seine Gedanken zu dem Song beschrieb Grohl folgendermaßen: "Ein tägliches Warten darauf, dass der Himmel fällt. Ist da noch mehr als das? Gibt es mehr, als nur darauf zu warten, dass ein Krieg beginnt? Ich brauche mehr. Wir alle tun das."

Er habe diesen Song für seine Tochter Harper geschrieben, die eine bessere Zukunft verdienen würde – so wie jedes andere Kind auch. 

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