ABBA

ABBA © Universal Music

Im Frühjahr 2018 gaben Björn Ulvaeus und Benny Andersson bekannt, dass ABBA zwei neue Stücke aufgenommen hätten. Diese hätten eigentlich Ende 2019 erscheinen sollen. Doch nichts ist passiert. Wir machen uns auf Spurensuche.

Die beiden ABBA Gründer Benny Andersson und Björn Ulvaeus kündigten im April 2018 überraschend zwei neue Songs der schwedischen Poplegenden an. Die Wiedervereinigung mit den Sängerinnen Anni-Frid Lyngstad und Agnetha Fältskog gilt als eine der meistgewünschten Reunions unter Musikfans.

Der ursprüngliche Plan war, die als "I Still Have Faith In You" und "Don't Shut Me Down" betitelten Songs, Ende des Jahres 2018 im Rahmen einer einer BBC Show respektive Dokumentation vorzustellen. Sie sollten den Auftakt für eine Avatar bzw. "ABBAtar" Livetour bilden. Diese Tour soll in einem ähnlichen Format laufen, wie mit Roy Orbison oder Elvis Presley bereits erprobt. Doch die Arbeiten daran verzögern sich immer weiter.

Verschoben, aufgehoben?

Weihnachten und Silvester 2018 verstrichen und es gab keine neuen ABBA Songs. Die BBC Show scheint auch Geschichte zu sein. Im dänischen Ekstra Bladet nannte Björn Ulvaeus dann Herbst 2019 als Veröffentlichungstermin. Grund seien Probleme mit der Synchronisation der digitalen Abbilder der vier Musiker. Auch diese Monate verstrichen ohne weitere Nachricht.

Klappt es nun 2020? Im Herbst 2019 gab sich Ulvaeus noch zögerlich und sagte im "Smooth Radio", dass die Songs wohl nicht vor 2020 veröffentlicht würden. In einem Interview mit dpa gab er sich zuversichtlicher und versprach, dass die Songs definitiv im Laufe des Jahres erscheinen werden.

Was sind die Gründe?

Liegt die Verzögerung nicht nur in der geplanten "ABBAtar" Tournee, sondern an der Produktion eines ganzen Albums? Der Daily Express berichtete im Sommer 2019 unter Berufung auf eine ungenannte Quelle, dass man nicht nur die zwei bisher angekündigten Stücke aufgenommen hätte, sondern bereits fünf neue Songs fertiggestellt seien und ein Album in der Pipeline sei.

Wenn das sich Bewahrheitet, wäre es wohl DIE Sensation des Jahrzehnts. Dafür spricht, dass ABBA seit je her sehr perfektionistisch an ihre Alben herangingen und viel Zeit für den Sound aufbrachten. Ebenso möglich ist allerdings, dass ABBA einfach nur mehr Zeit für die Fertigestellung der beiden Stücke benötigen.

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