Soundgarden (2012)

Soundgarden (2012) © Universal Music

Vicky Cornell, die Witwe des verstorbenen Soundgarden-Sängers Chris Cornell verklagt die Band wegen unbezahlter Lizenzgebühren. Hintergrund ist ein heftiger Konflikt um alte Aufnahmen des verstorbenen Sängers und die Frage des Umgangs mit den Fans.

Die verbleibenden Mitglieder von Soundgarden machten erst kürzlich ihren Fans Hoffnung auf ein neues Album, wofür sie alte Aufnahmen des verstorbenen Lead-Sängers Chris Cornell verwenden möchten. Aber so einfach scheint die Sache nicht zu sein, da Vicky Cornell die Band wegen unbezahlter Lizenzgebühren.

Wie TMZ und Pitchfork berichten, verklagte Vicky Cornell bei einem Bundesgericht in Florida Klage ein. In der Klage ist die Rede von den Rechten an sieben unveröffentlichten Songs, sowie "meheren hundertausend Dollar" an Lizenzegbühren, die ihr "unbestritten zustehen".

Wem gehören die Aufnahmen?

Cornells Witwe behauptet in der Klageschrift, die ausbleibenden Anteilszahlungen seien ein Versuch der Bandmitglieder sie zu der Weitergabe von Cornells unveröffentlichten Aufnahmen zu zwingen, die er kurz vor seinem Tod aufnahm.

Chris Cornell nahm sich vor zwei Jahren das Leben, worauf die verbleibenden Bandmitglieder das Ende von Soundgarden verkündeten. Doch dann kündigte Gittarist Kim Thayil an, unter Verwendung jener Aufnahmen ein neues Album veröffentlichen zu wollen.

Soloarbeit oder kollektives Werk?

Dabei hatten Soundgarden noch vor kurzem über die Schwierigkeiten berichtet an die alten Aufnahmen zu kommen, die Vorrausetzung für ein neues Album seien.

Wärend die Bandmitglieder aber erklären, die Aufnahmen seien in einem kollaborativen Prozess entstanden, gibt Cornells Witwe an, für die Aufnahmen sei allein ihr verstorbener Mann verantwortlich. Sie enthielten Cornells "eigene Gesangsspuren und wurden seinem Nachlass vermacht".

Emotionale Fans

Um die Kontrolle über die Aufnahmen zu bekommen habe die Band sogar ihre Fangemeinde gegen Vicky Cornell aufgehetzt, da Soundgarden andeuteten, dass sie die Veröffentlichung neuer Musik blockiere. Das habe unter anderem Stalker auf den Plan gerufen, die ihre "Sicherheit gefährdert" hätten, so das sie sogar das FBI einschalten musste.

In einem Statement der Witwe auf Instagram hieß es unter anderem: "Das war nicht der Weg, den ich gewählt hätte. Aber ich werde mich nicht für die Bequemlichkeit und den Vorteil anderer zur Seite drängen lassen."

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

I have been taking time these past few weeks to be grateful for all the good people around me and for those who have lifted me up at the very worst times in my life. The silver lining, during the storm, is finding and appreciating the subtle glow of those who sincerely support you in your life unconditionally. However, sometimes while you grieve the one you physically lost, you realize that you must now grieve the loss of some of those you considered friends and family as well. I am shocked at how often this occurs. It’s not just me, or the rock-star widow, or the political widow; it is the case for the vast majority of women after their partners have passed. It transcends socio-economic class, race, and religion. It is an unpleasant and unfortunately all too common theme. Hard-hearted family members, friends, and business associates; who will exploit a widow’s vulnerability when she’s broken and alone. These other people who have decided that her time is up as well. Through support groups and other widowed friends, and during both difficult and supportive conversations, I have learned that I am not a unique case. This seems to be the inevitable plight of the widow in this world and I cannot help feeling angry, sad and betrayed. I will not be bullied or shamed into silence. I will not accept something so wrong, so lacking in compassion or decency, even with the clear but unspoken threat of social rejection hanging over me. This was not the way I would have chosen to move forward. But I will not be pushed aside for someone else’s convenience or gain. I will not sacrifice our children’s futures for someone else’s greed. And I will not let someone else make me feel shame because the man I loved was taken from all of us too soon. I will do justice by my husband’s work and memory; for our children and for everything we stood for. I want to thank everyone who has stood by Chris and has supported us through this devastating time. Your love and your kindness will never be forgotten. #chriscornell forever ?

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