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Judas Priest (live in Mannheim 2018) © Rudi Brand

Der langjährige Gitarrist K.K. Downing ist bereits seit 2011 kein Mitglied von Judas Priest mehr. Obwohl es zwischen den beiden Parteien seitdem nicht gerade gut lief, ist eine Rückkehr nicht gänzlich ausgeschlossen.

K.K. Downing hatte Judas Priest 2011 wegen "kreativer Differenzen" verlassen. So diffus wie dieser Ausdruck ist, seitdem ist offensichtlich geworden, dass zwischen Downing und der Band einiges im Argen liegt.

So äußerte sich Downing nicht nur negativ über seinen Nachfolger Richie Faulkner, sondern nahm auch Anstoß daran, nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Gitarrist Glenn Tipton nicht wieder in die Band eingeladen worden zu sein. Bassist Ian Hill wies seitdem darauf hin, dass sich Downing und Judas Priest auch musikalisch auseinander entwickelt hätten.

"Sag niemals nie"

Nun gibt es neue Entwicklungen und Aussagen, die jedoch alles andere als eindeutig sind. Zunächst sprach Hill in einem Interview davon, dass es keine Pläne gebe, Downing erneut zu rekrutieren. Faulkner sei vollwertiges Mitglied von Judas Priest und es laufe momentan sehr gut. Im gleichen Atemzug wies er jedoch darauf hin, man solle "niemals nie sagen".

In einem Gespräch während Alice Coopers Solid Rock Teen Center (Videos unten) wurde nun auch Sänger Rob Halford zu der Thematik befragt. Die Antwort des 68-jährigen fiel dabei sehr vorsichtig aus: "Ich denke, was passieren wird, wird passieren. Ich will keine widersprüchlichen Botschaften verbreiten."

Somit sieht eine Rückkehr von K.K. Downing zu Judas Priest eher nicht wahrscheinlich, aber zumindest nicht unmöglich aus. Hier könnt ihr die Videos der Fragerunde mit Rob Halford sehen:

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