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Impressionen vom Mittwoch beim Wacken Open Air 2019 © Andre Havergo

Obwohl der Hauptteil des Festivals erst am Donnerstag beginnt, finden auch am Mittwoch beim Wacken Open Air viele Konzerte statt. Diese mussten nun am 31. Juli wegen eines Unwetters kurzzeitig unterbrochen werden.

Sind Unwetter bereits bei kleineren Festivals schon oftmals ein Ärgernis, so sind sie bei Großveranstaltungen wie dem Wacken Open Air noch ein deutlich gravierenderes Problem. Deshalb wurde am am ersten Programmtag, dem 31. Juli, das W:O:A 2019 kurzzeitig unterbrochen.

Notwendige Evakuierung

Gegen 17:30 Uhr wiesen die Veranstalter darauf hin, dass die Besucher sich wegen eines schweren Gewitters nach Möglichkeit in ihre Autos zurückziehen sollten. Einige Besucher kritisierten diese Entscheidung auf Facebook, da es sich nur um leichten Regen gehandelt habe.

Die Veranstalter verwiesen jedoch auf einen Blitzeinschlag nur hundert Meter neben dem Festivalgelände. Das Unwetter sei nur knapp am Festivalgelände vorbeigezogen und die Evakuierung notwendig gewesen. 

Zum Glück schnelle Entwarnung

Bereits etwa eine Stunde nach der urspünglichen Meldung gab es jedoch die Entwarnung. Das Wetter hatte sich beruhigt und das musikalische Programm fand letztlich mit einer Stunde Verzögerung auch wie geplant statt. Der Sturm hatte jedoch trotzdem Auswirkungen auf den weiteren Ablauf.

Wegen der Dunkelheit und den durch den Regen verschlechteren Bedingungen ging der Einlass auf das Campinggelände in der Nacht nur schleppend voran. Die Veranstalter zeigten sich jedoch zuversichtlich, alle Besucher problemlos unterbringen zu können.

Nicht das einzige Problem

Leider war das Wetter bisher nicht der einzige negative Faktor. So wurden der Polizei bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mehrere Diebstähle und eine Körperverletzung gemeldet. Das Opfer der letzteren war eine Britin, die offenbar von einem ihr unbekannten Mann in der Nacht angegriffen wurde.

Zudem wurden zahlreichen Besuchern Wertgegenstände und Bargeld aus Zelten und sogar Autos gestohlen. Trotz dieser Vorfälle nennt die Polizei Itzehoe in ihrem Bericht die Zahl der registrierten Straftaten "noch sehr gering". Die Veranstalter bitten Besucher, keine großen Geldmengen im Zelt aufzubewahren und die Zelte auch nachts abzusichern.

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