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Slipknot (live in Frankfurt, 2016) © Jannik Rulitschka

Ob es wohl am Headbangen im Auto liegt? Eine englische Studie will herausgefunden haben, dass Heavy Metal zu einem unberechenbarem Fahrverhalten beiträgt. Doch auch Johann Sebastian Bach kommt nicht ungeschoren davon.

Was für Musik hört man so am besten beim Autofahren? Die Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich. Doch der ein oder andere hört auch gern mal Slayer, Slipknot oder System of a Down. Das kann jedoch offenbar zu einem schlechten Fahrstil führen – behauptet zumindest eine aktuelle englische Studie.

Hört Pop

Das Institut IAM Roadsmart und das Automagazin "Auto Express" haben Probanden über den Red Bull Ring im österreichischen Spielberg fahren lassen und dabei mit vier unterschiedlichen Musikstücken beschallt.

  1. Slipknot – sic
  2. Taylor Swift – Shake It Off
  3. Kendrick Lamar – Humble
  4. Johann Sebastian Bach – Goldberg-Variationen

Man kam hier zu dem Ergebnis, dass die Fahrweise unsicherer und vor allem unberechenbarer wurde, je härter die Musik wurde. Interessant ist hier, dass aber auch Johann Sebastian Bach nicht zu gut weg kam. Denn die Goldberg-Variationen haben dafür gesorgt, dass die Fahrer zu entspannt fuhren.

Unbedachtes Fahrverhalten

Der Technische Leiter der Studie äußerte sich dazu: "Es ist deutlich geworden, dass wilder Thrash Metal die Fähigkeit einer reibungslosen Fahrt drastisch einschränkt. Metal, wie auch Hi-NRG Dance Music, sind darauf ausgelegt, sie bei einer bestimmten Lautstärke zu fühlen und zu hören. Es ist klar, dass dies nicht gerade hilfreich ist, wenn es um exakte Fahrmanöver geht."

Also, gerade Autofahrer die beruflich viel unterwegs sind: Hört vorsichtshalber lieber Popmusik. Dann klappts vielleicht auch besser auf den Straßen. Sonst sieht das am Ende aus wie bei Lloyd aus Scrubs:

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