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Judas Priest (live in Mannheim 2018) © Rudi Brand

Bassist Ian Hill kündigte in einem Interview an, dass Judas Priest gerne Andy Sneap als Gitarristen behalten würden. Die Entscheidung liege aber ausschließlich bei Sneap selbst.

Andy Sneap, der neben seiner eigenen Band Hell in den letzten Jahren primär als Produzent tätig war, sprang 2018 als Live-Ersatz für den an Demenz erkrankten Gitarristen Glenn Tipton ein, der seit 1974 Teil der Band war. Bereits 2011 mussten Judas Priest ihren anderen langjährigen Gitarristen K.K. Downing ersetzen.

Zukunft ungewiss

Offiziell gehört Glenn Tipton immer noch zur Band, allerdings ist klar, dass er keine ausufernden Touren mehr bestreiten kann. Andy Sneap habe, so Ian Hill, als sehr kurzfristiger Ersatz einen wirklich tollen Job gemacht. Hill sagte außerdem, dass Sneap seine Zukunft in der Band nach Ende der aktuellen Tour selbst entscheiden müsse.

Laut Ian Hill habe Sneap einiges an Arbeit zur Seite gelegt, um bei Judas Priest aushelfen zu können. Es sei daher sehr gut möglich, dass er nach Ende der Tour zu seiner Produzententätigkeit zurückkehren werde. Einen anderen Kandidaten für den Posten habe die Band allerdings momentan nicht in Aussicht.

Spannende Setliständerungen

Schon bei den bisherigen Konzerten ihrer "Firepower"-Tour hatten Judas Priest einige Raritäten im Programm. Das Paradebeispiel ist sicher "Saints In Hell", den sie zuvor noch nie live gespielt haben. Zudem gab es selten gespielte Songs wie "Bloodstone", "Tyrant" oder "Some Heads Are Gonna Roll" zu hören.

Sänger Rob Halford deutete nun an, dass sie das Ausgraben von Überraschungen auf der kommenden Nordamerika-Tour fortsetzen werden. Als Beispiele nannte er unter anderem "Out In The Cold" (zuletzt 1986 live gespielt)  und das noch nie gespielte "(Take These) Chains".

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