Klassik in Spandau - Lange Nacht des Klaviers

Konzert
18:00 Uhr
Carl-Bechstein Saal
Brunsbütteler Damm 132-142
13585 Berlin-Spandau
Klassik in Spandau - Lange Nacht des Klaviers

Info

Lange Nacht des Klaviers

Lorenzo Soulès

Daria Parkhomenko

Ron Maxim Huang

Claude Debussy aus "Images"

Reflets dans l'eau, Mouvement, Cloches à travers les feuilles

Isaac Albéz aus "Iberia": El Puerto, El Albaicín

Manuel de Falla Fantasía Bética

César Franck Prélude, fugue et variation op. 18

George Enescu aus der Suite Nr. 2 op. 10: Toccata und Pavane

Maurice Ravel Valses nobles et sentimentales

Alexander Skrjabin Fantasie op. 28

Frédéric Chopin Klaviersonate Nr. 3 h-Moll

Drei Pianisten, drei künstlerische Handschriften und ein Programm, das einen weiten Bogen von der Romantik bis zu den neuen Klangwelten des frühen 20. Jahrhunderts spannt: Lorenzo Soulès, Daria Parkhomenko und Ron Maxim Huang gestalten die "Lange Nacht des Klaviers" im Carl-Bechstein-Saal.

Bei Lorenzo Soulès begegnen sich französische Klangkunst und spanische Inspiration. Ausgewählte Stücke aus Claude Debussys "Images" stellen Wasser, Bewegung und Glockenklänge in fein abgestuften musikalischen Bildern dar. Mit "El Puerto" und "El Albaicín" aus Isaac Albéniz’ "Iberia" sowie Manuel de Fallas "Fantasía Bética" rückt anschließend die spanische Klaviermusik in den Mittelpunkt. Soulès besitzt zu diesem Repertoire eine besondere Verbindung: Den gesamten "Iberia"-Zyklus erarbeitete er mit der spanischen Pianistin Alicia de Larrocha und führte ihn später unter anderem beim Klavier-Festival Ruhr auf.

Daria Parkhomenkos Programm zeigt, wie überlieferte Formen in einer neuen musikalischen Sprache weiterleben. César Francks "Prélude, fugue et variation", Toccata und Pavane aus George Enescus zweiter Suite, Maurice Ravels "Valses nobles et sentimentales" und Alexander ...Mehr anzeigen Skrjabins Fantasie op. 28 greifen Präludium, Fuge, Tanz und Fantasie auf ganz unterschiedliche Weise auf. Enescus Musik bildet dabei einen persönlichen Schwerpunkt der Pianistin: Parkhomenko gewann 2018 den George-Enescu-Klavierwettbewerb und widmete dem rumänischen Komponisten ihr Debütalbum.

Mit Frédéric Chopins Klaviersonate Nr. 3 h-Moll setzt Ron Maxim Huang einen gewichtigen romantischen Bezugspunkt. Das groß angelegte Werk verbindet die klassische Sonatenform mit der Ausdrucksvielfalt und Klangsprache der Romantik und rundet damit den musikalischen Bogen des Abends ab.
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