Info
Romantische Kammermusik
Susanne Heilig Klarinette
Alexander Gebert, Violoncello
Manuel Lange, Klavier
Johannes Brahms: Cellosonate F-Dur op. 99
Alexander Zemlinsky: Klarinettentrio d-Moll op. 3
Johannes Brahms: Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2
Johannes Brahms: Klarinettentrio a-Moll op. 114
Johannes Brahms bildet den Mittelpunkt dieses Kammermusikabends. Seine Cellosonate F-Dur op. 99, die Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 und das Klarinettentrio a-Moll op. 114 zeigen Klarinette, Violoncello und Klavier in wechselnden Verbindungen. Zugleich führen die Werke zu zwei Musikern, die Brahms entscheidend inspirierten: Für den Cellisten Robert Hausmann schrieb er die F-Dur-Sonate; der Klarinettist Richard Mühlfeld regte ihn zu seinem späten Klarinettenschaffen an.
Alexander Zemlinskys Klarinettentrio d-Moll op. 3 führt diese musikalische Linie in die nächste Komponistengeneration. Brahms erkannte das Talent des jungen Zemlinsky und empfahl das Werk seinem Verleger Fritz Simrock. So verbindet das Programm vier Werke, deren Entstehungsgeschichten eng miteinander verflochten sind.
Susanne Heilig, Soloklarinettistin der Bielefelder Philharmoniker, musiziert gemeinsam mit Alexander Gebert, Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Detmold, und dem renommierten Liedpianisten Manuel Lange.
Johannes Brahms bildet den Mittelpunkt dieses Kammermusikabends: Seine Cellosonate F-Dur op. 99, die Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 und das Klarinettentrio a-Moll op. 114 zeigen Klarinette, Violoncello und Klavier in wechselnden Verbindungen. Zugleich führen die drei Werke zu zwei Musikern, deren Spiel Brahms wesentliche Anregungen verdankte.
Für den Cellisten Robert Hausmann schrieb Brahms die F-Dur-Sonate; wenige Jahre später wirkte Hausmann auch an der ersten ...Mehr anzeigen Aufführung des Klarinettentrios mit. Der Klarinettist Richard Mühlfeld wiederum inspirierte Brahms zu seinem späten Klarinettenschaffen, zu dem das Trio und die Es-Dur-Sonate gehören.
Alexander Zemlinskys Klarinettentrio d-Moll op. 3 führt diese Linie weiter. Der junge Komponist wählte dieselbe Besetzung wie Brahms und orientierte sich auch musikalisch an dessen Kammermusik. Brahms erkannte Zemlinskys Begabung, setzte sich für das Werk ein und empfahl es seinem Verleger Fritz Simrock. So begegnen sich an diesem Abend nicht nur vier Werke der romantischen Kammermusik, sondern auch zwei Komponistengenerationen, die unmittelbar miteinander verbunden waren.
Susanne Heilig ist Soloklarinettistin der Bielefelder Philharmoniker und widmet sich neben ihrer Orchestertätigkeit intensiv der Kammermusik und der Neuen Musik. Für Alexander Gebert, Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Detmold und ehemaliger Cellist des Altenberg Trio Wien, steht die Kammermusik seit jeher im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit. Der Berliner Pianist Manuel Lange zählt zu den renommierten Liedbegleitern Deutschlands und ist Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Detmold.Weniger anzeigen