John Waters, USA 1977, 90 min., engl. OF, 35mm Mit Liz Renay, Mink Stole, Edith Massey, Susan Lowe, Mary Vivian Pearce und Jean Hill Die neurotische Hausfrau Peggy und ihr zur Komplizin gewordenes übergewichtiges Dienstmädchen Grizelda sind nach dem Mord an Peggys Ehemann auf der Flucht. Nach einer ekelerregenden Episode mit einem perversen Cop stranden sie in der knallbunten Müllhölle des Städtchens Mortville, das von Kriminellen und Freaks bevölkert wird. Dort müssen sie sich mit aggressiven Nudisten, bösartigen Lesben und vor allem mit der dort herrschenden misanthropischen Königin Carlotta herumschlagen. Wer damals geglaubt hatte, die Geschmacklosigkeiten von PINK FLAMINGOS und FEMALE TROUBLE seien nicht mehr zu unterbieten, musste sich von Waters' letztem Film seiner Trash-Trilogie eines Besseren belehren lassen: Es geht immer noch einen drunter. Waters’ erster Film ohne Divine und David Lochary ist, wie er selbst sagte, ein "Märchen für völlig verdorbene Kinder". "You could look far and wide to find a more pointlessly ugly movie than John Waters’s DESPERATE LIVING, but why would you bother?" (Janet Maslin, The New York Times)
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