Beirut, das langjährige Projekt von Zach Condon, verbindet Indie-Folk, orchestralen Pop und globale Einflüsse zu einem intimen, zeitlosen Klang. Nach dem atmosphärischen »Hadsel« (2023), aufgenommen auf einer abgelegenen norwegischen Insel, legt Condon mit »A Study of Losses« (2025) ein 18‑Track‑Werk vor, das für das schwedische Ensemble Kompani Giraff entstand und von Judith Schalanskys »An Inventory of Losses« inspiriert ist. Thematisch kreisen die Stücke um Vergänglichkeit, Bewahrung und die fragile Schönheit von Erinnerung; musikalisch erweitert das Album Beiruts Palette um Choral-, Ambient‑ und Alte‑Musik‑Elemente, bewahrt dabei aber Condons typische melodische Wärme. Das ...Mehr anzeigen Zusammenwachsen von Kammerklang und experimentellen Texturen macht die aktuelle Phase besonders reizvoll.Weniger anzeigen