wenn die nacht am tiefsten
Konzertbericht: Bohren und der Club of Gore in Mannheim
Review/Bericht vom 28.01.2012 | Autor: Daniel Nagel
Review/Bericht vom 28.01.2012 | Autor: Daniel Nagel
In der durchdringenden Dunkelheit der Alten Feuerwache inszenieren Bohren und der Club of Gore mit absoluter Konsequenz ihre pechschwarze Musik, die ebenso undurchdringlich und kalt wie warm und tröstlich sein kann.
In der durchdringenden Dunkelheit der Alten Feuerwache inszenieren Bohren und der Club of Gore mit absoluter Konsequenz ihre pechschwarze Musik, die ebenso undurchdringlich und kalt wie warm und tröstlich sein kann.
Die Zuschauer in der gut gefüllten Feuerwache wissen anfangs nicht so recht, was sie mit dem Ganzen anfangen sollen. Sie applaudieren zögernd.
Bohren und der Club of Gore: in diesem Bild sind vier Musiker versteckt. Dunkelheit beherrschte die Feuerwache.Die Zuschauer in der gut gefüllten Feuerwache wissen anfangs nicht so recht, was sie mit dem Ganzen anfangen sollen. Sie applaudieren zögernd, vielleicht weil sie befürchten, veralbert zu werden. Im Verlauf des Abends wärmen sie sich immer mehr an der finsteren Flamme, die auf der Bühne lodert und ihr schwarzes Licht in die Welt hinaussendet. Eine Welt aus purer Dunkelheit hat auch etwas Tröstliches.
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