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Bio
Gordon Reeves kommt aus Irland, ist Weltenbummler und liebt es, „abends nach Hause zu kommen und die Hände voller Dreck zu haben.“
Er ist ein unheimlich ehrlicher und warmherziger Typ, was man in jedem seiner Songs merkt. Mit rauer, kräftiger Stimme zaubert er eingängige Songs in bester Singer/Songwriter Manier aufs Parkett.
Gordon wird im Februar 1977 in Dublins Norden geboren und wächst dort mit 6 Geschwistern auf. Er sucht oftmals Ruhe und findet sie auf dem Dachboden des Hauses. Dort findet er die Gitarre seines ältesten Bruders, bespannt sie mit einer Angelschnur und spielt damit herum. Im Alter von 12 Jahren gründet er mit Freunden aus der Nachbarschaft die Punkrock-Band „Pigs in Space“ in der er als Sänger mehr schlecht als Recht glänzt. Privat bevorzugt Gordon leisere Töne. Er fängt an Songs zu schreiben, spielt sie aber nie jemandem vor, weil seine Freunde allesamt eher Slayer und Metallica gut finden und ihn wahrscheinlich auslachen würden.
Nach der Schule erlernt Gordon den Beruf des Landschaftsgärtners und arbeitet im St. Stevens Green, einem Park in der Innenstadt von Dublin. Dort machen die örtlichen Friseurinnen gerne ihre Mittagspause und er versteht sich blendend mit ihnen, so dass er sich dazu entschließt, in diesem Beruf zu arbeiten. Er macht sich schnell einen Namen, arbeitet auf diversen Fashion-Shows und stylt einige berühmte Köpfe (Natalie Imbruglia, Bono, etc.). Irgendwann hat er keine Lust mehr darauf und schmeißt einfach hin. Er greift sich seine Gitarre und fliegt zu seinem Bruder ins australische Outback. Nach einigen ruhigen Wochen zieht es Gordon jedoch nach Sydney. Er mietet sich in einem Haus in Bondi Beach ein, geht surfen, spielt Gitarre, schreibt Songs. Einfache, schöne Songs, aus den Beobachtungen des Alltags und seinen Erlebnissen heraus.
Er bleibt für insgesamt sechs Jahre in Australien und Neuseeland, wo er sich mit diversen Jobs seinen Unterhalt verdient. Vom Gärtner, Frisör und Barkeeper bis hin zum Pinguin im Rahmen des Kinderbelustigungsprogramms eines Wintersporthotels in Neuseeland ist alles dabei.
Im Sommer 2004 kommt Frank Scheller – gerade in Australien unterwegs und begeisterter Musikfan - eine Straße in Bondi Beach entlang und bemerkt eine Menschentraube vor einem kleinen Balkon in der Nähe des Strandes.
Auf dem Balkon: Gordon mit dem Rücken zum Publikum, singt vor sich hin, spielt Gitarre und hat die Welt um sich herum vergessen. Beeindruckt von der Szenerie und der Musik klingelt Frank bei Gordon an, drängt ihn, unbedingt mal zu ihm nach Deutschland zu kommen und im Studio ein paar Songs aufzunehmen.
Im Herbst 2005 ist Gordon zurück in Dublin und arbeitet dort wieder als Landschaftsgärtner. Seine deutsche Freundin überredet ihn, während eines Heimatbesuches der Einladung von Frank Scheller zu folgen und ein paar Songs aufzunehmen. In drei Sessions entsteht das Album „Live from the living room“, das Anfang 2007 im privaten Rahmen veröffentlicht wird, sich aber schnell 300x verkauft.
Seit April 2008 steht er beim deutschen Label „Tonetoaster“ unter Vertrag und nimmt in der Zeit von Mai bis Dezember 2008 in mehreren Sessions sein zweites Album „The Rising Tide“ auf, das am 17. April 2009 erscheint.
Das Label organisiert einige Gigs und Festivalauftritte in Deutschland und schnell erspielt Gordon sich eine kleine aber hartnäckige Fanbase. Dabei gelingt es ihm alle Altersklassen und Fans verschiedenster Musikstile anzusprechen. Im Oktober wird er mit seinem Live-Video ANYWHERE BUT HERE Wochensieger bei „stern.de – Die Stars von morgen“, Anfang 2009 erreicht er den zweiten Platz beim Jahresvoting.
Ende April wird er seine erste Solotour durch Deutschland starten, den Sommer hindurch stehen weitere Konzerte und Festivalauftritte an, die dann mit einigen Begleitmusikern bestritten werden.
Releases
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Ich fing an Musik zu machen als ich 12 war. Damals war ich in einer Punk-Band. Wir nannten uns „pigs in space“ und waren echt mies. Ich war der Sänger, aber musste eigentlich nur in das Mikrophon schreien. Wir coverten die Sex Pistols, Minor Threat, die Subhumans und auch The Kinks. Die ganze Palette halt.
Ich habe auch schon immer meine eigenen Songs zu Hause auf einer alten Akustikgitarre geschrieben. Doch vorgespielt hab ich sie nie jemandem. Langsame Balladen waren nicht gerade angesagt, wo jeder den ich kannte doch eher Slayer geil fand. (Haha!)
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Ich würde nicht sagen, dass es etwas ganz spezielles an meiner Musik gibt. Aber es ist ehrliche Musik, sie kommt von Herzen. Also ist sie etwas ganz besonderes für mich.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
De Barras in Cork, Irland. Eine richtige Musikkneipe – die Wände sind voll mit Photos von Musikern und Bands, die schon dort aufgetreten sind. Wenn dein Bild dabei ist, dann bist du verdammt gut! Die Luft im De Barras ist irgendwie anders, als könnte jeden Moment irgendwas passieren. Ein super Ort mit einer starken Seele.
Wer ist euer prominentester Fan?
VIP-Fan? Keine Ahnung, mir ist jeder Fan wichtig, egal wie prominent er ist.
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Ich bin sehr froh darüber, wenn irgendjemand auf meine Musik steht, weil ich niemals gedacht hätte, dass jemand sich meine Musik anhören möchte. Aber wenn Bob Dylan meine Musik mögen würde, dann würde ich sagen: „Danke. Ich mag deine auch sehr gerne!“ – während ich mir vor Freude in die Hose scheißen würde – Haha!
Was sind eure Lieblingsbands?
Dylan natürlich, dann Neil Young, Roy Harper, Luke Kelly, van Morrison, Ray Lamontagne, Mary Gauthier, Bob Marley, Burning Spear, Jimi Hendrix, Damien Dempsey, Planxty und jede Menge Blues-Legenden wie Elmore James, BB King und John Lee Hooker. Die Liste ist wirklich, wirklich lang.
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
Bob Dylans „Blood on the tracks“, Neil Youngs „Live at Massey Hall“, Bob Marleys „Exodus“, van Morrisons „Moondance“. Als Kind hatte ich zudem zwei Alben auf Tape, die sich in meinen Kopf eingebrannt haben: Eine von den Dubliners und “Sergeant Pepper“ von den Beatles.
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Ich kann diese künstliche Dance Musik nicht ausstehen. Ich mag es zu tanzen, aber nicht zu House Music oder solchem Kram.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Die Songs auf meinem neuen Album („The rising Tide“, Anfang 2009) sind alle ein bisschen ausgereifter als die älteren Songs. Ich habe jeden der neuen Songs wirklich durchlebt und deshalb kommt die Musik auch noch mehr von Herzen. Zudem hab ich mich diesmal während der Aufnahmen viel wohler gefühlt. Normalerweise singe ich die Songs sehr laut, weil sie mir durch spezielle Situationen hindurch helfen. Ich würde aber nie sagen „das ist aber ein großartiger Song“ – ich mache einfach mit dem Nächsten weiter.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Ich denke „Slow burning“ wäre ein guter Titel, weil ich immer etwas Zeit brauche, bis ich richtig loslege. Ich bin jetzt 30 und gerade angefangen live aufzutreten. Ich denke ich hätte das schon 10 Jahre eher machen sollen! Aber ich hätte auch nie gedacht, dass ich es überhaupt könnte. Jetzt mach ich es, ich bin also quasi ein Spätzünder. But I burn your fuckin’ house when I get goin’! (Haha!)
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Ich denke, dass ich gerne mit jedem Künstler/Band verglichen werden möchte, dessen Musik von Herzen kommt und dir die Nackenhaare aufstellen lässt.
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Ich würde gerne mal im De Barras in Cork spielen oder im Vicar Street in Dublin. Aber am liebsten vor Neil Youngs Fenster bis mich die Sicherheitsleute rausschmeißen.
Die beste Vorband wäre wohl eine, die auf jeden Fall schlechter klingt als ich! Haha! Ich würde ja sagen, dass es irgendein großer Künstler sein müsste, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen nach van Morrison, John Lee Hooker oder jemandem mit dieser Kragenweite zu spielen.
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Wenn ich von meiner Musik leben kann. Das heißt die Familie davon ernähren kann ohne noch weitere Jobs zu haben. Bis dahin steht aber noch viel harte Arbeit an...
Wie ist eure Meinung zu regioactive.de? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Eine sehr gute Plattform mit vielen Infos und einem guten Marketing für die Band. Ausserdem werden immer sehr interessante Kooperationen und Endorsements angeboten.
Vielen Dank für Eure gute Arbeit!
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Myspace benutze ich bevorzugt, weil die Plattform international aufgestellt und sehr bekannt ist.
Ansonsten bin ich noch mit Profilen bei vielen weiteren SCs vertreten (z.B. Facebook, LastFM, etc.), um in der Summe eine möglichst gute Erreichbarkeit zu erhalten.
Live/Resident History
Tourdaten Deutschland:
02.05.08 GER - Lippstadt, Werkstatt
28.06.08 GER - Rietberg-Mastholte, Getöse in Möse Festival
29.10.08 GER - Bielefeld, Movie
31.10.08 GER - Lippstadt, Stone Free Music
14.03.09 GER - Münster, Live Time Hiltrup
26.04.09 GER - Lippstadt, Cocktailbar Kajüte
27.04.09 GER - Marburg, Molly Malone's
28.04.09 GER - Mainz, Hafeneck
29.04.09 GER - Düsseldorf, People Clubbar
01.05.09 GER - Hamburg, Motte
02.05.09 GER - Berlin, Intersoup
23.05.09 GER - Mainz, Acoustic Gig @ SWR1
24.05.09 GER - Bielefeld, Leinewebermarkt
09.08.09 GER - Würzburg, Ringparkfest
25.09.09 GER - Melle, Meller Herbstfest
26.09.09 GER - Melle, Meller Herbstfest
14.11.09 GER - Lippstadt, Kneipenfestival
03.12.09 GER - Deggendorf, Vinyl
04.12.09 GER - Karlsruhe, Scruffys Irish Pub
05.12.09 GER - Losheim, Dresch-Tenne
19.02.10 GER - Chemnitz, Exil
20.02.10 GER - Marburg, Molly Malones
21.02.10 GER - Deggendorf, Vinyl
23.02.10 GER - Bamberg, Blues Bar
24.02.10 GER - Lemgo, Beat Cafe
26.02.10 GER - Sarstedt, Rainers Rockhouse
12.03.10 GER - Recklinghausen, Murphys Irish Pub
17.03.10 GER - Mainz, Hafeneck
18.03.10 GER - Unna, Spatz & Wal
20.03.10 GER - Lippstadt, Kneipenfestival
30.05.10 GER - Bielefeld, Leinewebermarkt
10.07.10 GER - Bielefeld, Eckardtsheim Mittendrin!
Radio:
SWR1
Radio Free (USA)
Dublin City FM (IRL)
Delta Radio
Folk Radio (UK)
Deutschlandradio
HR1
Radio Rheinwelle
OS radio
Bizarre Radio
Radio Jade
HRinfo
etc.
Discografie
Live from the living room (2007)
The rising tide (17.04.2009)
Christia
von Christian Carra am Sonntag, 19.07.2009
Servus!
Geile singer/songwriter mucke! :)
Ich bin mit meinem Song "Sommersemester" in die DasDing-Netzparde eingestiegen. Wär super, wenn ihr mich unterstützen könntet und unter www.dasding.de/netzparade für mich klickt, wenn euch der Song gefällt.
Vielen dank u einen geilen Sommer!
Christian
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