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Bio
- 1. Mai 2010, Sythen, „Rock auf’m Hoff“ -
Es ist kurz nach 14 Uhr als nacheinander 5 junge Musiker im Alter zwischen 15 und 18 Jahren die Bühne der Halterner Rockbüroveranstaltung betreten. Sie spielen schon jetzt eine Show mit vor allem selbst komponierten aber auch hier und da eingestreuten Coversongs. Die Combo, die sich voll und ganz der straighten und vor allem komplett handgemachten Rockmusik im ganz eigenen Stil verschrieben hat, fühlt sich auf der Bühne aber auch schon sichtlich wohl. So bringt sie das Publikum auch an diesem Tag zum Mitmachen bei ihrer Bühnenshow.
- Eineinhalb Jahre zuvor -
Im Herbst 2008 fiel den beiden Schulfreunden Max Lewe (Gitarre) und Matthias Wiethoff (Schlagzeug) ihre gemeinsame Freude an der Musik auf. Nach anfänglichen, noch mittelmäßigen Jamsessions im eigenen Keller wurden das Duo und ein weiterer Schulkollege, Lukas Strickling (Leadgitarre), aufeinander aufmerksam. Schnell trat er der Band bei, aus dem Duo wurde ein Trio.
Um loslegen zu können fehlte natürlich noch etwas: ein geeigneter Proberaum. Kurzerhand wurde also ein alter Lagerkeller eines Supermarkts für die Band umfunktioniert und beinahe häuslich eingerichtet.
Okay, eine kurze Zwischenbilanz:
-Musiker? Vorhanden.
-Proberaum? Ebenfalls da.
-Potenzial und Spielfreude? Auf jeden Fall!
Einziges Manko: Ein Name! Ein spektakulärer Name!
Genau das dachten sich die 3 Freunde auch. Nach einer Vielzahl, überwiegend ziemlich blödsinniger Vorschläge, entstand der heutige Bandname zufällig, beim Chipsessen:
„Crunch“ - Okay, spektakulär wäre dann doch ein bisschen übertrieben aber er begeisterte die Band. „Wir haben uns öfter Gedanken über eine Umbenennung gemacht“, sagt Wiethoff heute, „aber wir haben uns so an den Namen gewöhnt und mittlerweile betrachte ich ihn fast liebevoll.“
Nun war die Basis für ein Musikprojekt geschaffen, das sich bereits einige Monate später im Studio wieder fand. Ihr erster, vor allem den kreativen Köpfen Stricklings und Wiethoffs entsprungener, eigener Song „Nothing to say”, wurde aufgenommen.
Mit dieser, von eingängigen Gitarrenriffs dominierten Demo-Aufnahme konnte sich das Trio kurze Zeit später auch schon beim „Can-It!“- Bandwettbewerb durchsetzen. Dies brachte der Band eine professionelle Aufnahme im Tonstudio im Rock’n’Popmuseum in Gronau ein.
Doch die drei sollten weitere Unterstützung erhalten: während bei der Demo noch Lewe am Mikrofon stand, löste ihn Florian Albers pünktlich zum Beginn dieser Aufnahmen am Gesang und als Frontmann ab.
Unterdessen bemerkte Strickling bei seinem Bruder Simon ebenfalls musikalisches Talent. Dieser begann zunächst auch Gitarre zu spielen. Darüber Lukas Strickling: „Er stimmte die Saiten tiefer und spielte sie mit den Fingern. Da riet ich ihm dann einfach: Hey, versuch’s doch mal mit Bass!“
So kam die Band erstmals mit ihrer Komplettbesetzung in ihrem Lagerkeller-Proberaum zusammen und komponierte unermüdlich weiter eigene Songs. Ende 2009 kamen somit auch erste Auftritte in Haltern und Recklinghausen in Sichtweite und am 12. Februar 2010 war es dann endlich soweit: das erste eigene Album in den Händen, feierten Crunch ihr CD-Release in der Halterner Stadtschänke, standesgemäß mit der Kölner Indie-Vorband „aboynamedfisk“. Deren Fazit des Abends lässt sich auf das gesamte Album übertragen: „Crunch rocken definitiv“ – so finden sich auf der CD („The Giant – out of the bassment“) 9 echte und handfeste Rocksongs, beeinflusst durch diverse Musikvorlieben der einzelnen Bandmitglieder. Von Balladen über Punk bis Metal ist vieles dabei, vereint in diesem ganz eigenen Sound. Natürlich wollte man sich nun nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern erst recht durchstarten – das war zeitlich leider etwas zu viel für Lewe. Er trennte sich daher von der Band, blieb ihnen allerdings als Freund und Fotograf erhalten. Glücklicherweise konnte mit Constantin Dransmann (Rhythmusgitarre) schnell Ersatz gefunden werden.
- 1. Mai 2010, Sythen, „Rock auf’m Hoff“ -
Zurück bei der Show. Frontmann Albers kündigt an: „Wir kommen nun zu unserem letzten Song. Er ist erst letzte Woche fertig geworden und ist somit leider nicht auf unserer CD. Uns gefällt er sehr. Er heißt: „Hourglass!““
Es folgt ein ca. 5 minutenlanges Stück pure Lust am Rock, das irgendwie anders klingt als die Vorgänger „The Giant“ oder „Made in China“.
Genauso wie die Neubesetzung mit neuem Gitarristen, markiert dieser Song gleichzeitig Weiterentwicklung und Neubeginn der musikalischen Richtung von Crunch. Sie kommen nun eine Spur ausgefeilter und durchdachter, aber auch extremer in beiden Richtungen, ruhig und hart, daher, ohne ihre Ursprünge im straighten Rock zu vergessen.
Man darf also auf bald folgende Werke gespannt sein.
Weitere Infos:
http://www.myspace.com/wearecrunch
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Im Herbst 2008 fiel den beiden Schulfreunden Max Lewe (Gitarre) und Matthias Wiethoff (Schlagzeug) ihre gemeinsame Freude an der Musik auf. Nach anfänglichen, noch mittelmäßigen Jamsessions im eigenen Keller wurden das Duo und ein weiterer Schulkollege, Lukas Strickling (Leadgitarre), aufeinander aufmerksam. Schnell trat er der Band bei, aus dem Duo wurde ein Trio.
Um loslegen zu können fehlte natürlich noch etwas: ein geeigneter Proberaum. Kurzerhand wurde also ein alter Lagerkeller eines Supermarkts für die Band umfunktioniert und beinahe häuslich eingerichtet.
Okay, eine kurze Zwischenbilanz:
-Musiker? Vorhanden.
-Proberaum? Ebenfalls da.
-Potenzial und Spielfreude? Auf jeden Fall!
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Wir kommen nun eine Spur ausgefeilter und durchdachter, aber auch extremer in beiden Richtungen, ruhig und hart, daher, ohne unsere Ursprünge im straighten Rock zu vergessen. Dazu verbinden wir melodiösen Gesang mit Shouts und bringen auch Musik der härteren Gangart dem Publikum auf eine andere Art näher.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Trigon Haltern ist eine sehr gute Adresse. Eine große Bühne und erfahrene Techniker helfen gerne jungen Bands und mit großartiger Backline kriegt man einen tollen Sound in einer stets gefüllten Location. Es gibt aber auch die kleinen Auftritte in Szeneclubs wie der Schänke in Haltern, die uns besonders gefallen, gerade weil man eine andere Nähe zum Publikum hat.
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Wir haben bisher noch keinen Auftritt gehabt, der uns abgeschreckt hat. Natürlich gibt es Gigs bei denen man vielleicht skeptisch ist oder keinen Zuspruch findet, aber das liegt meistens an der Band selbst als an den Verantwortlichen.
Was sind eure Lieblingsbands?
Ich denke, man kann als Lieblingsbands solche nennen wie zum Beispiel Escape The Fate, Metallica, Foo Fighters, JET, Rise Against.
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
This War is ours ist ein beeindruckendes Album.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Wir schreiben momentan Songs, dennoch versuchen wir auch live aktiv zu bleiben. Demnächst geht es dann ins Studio, um im Sommer spätestens eine neue EP rauszubringen.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Das soll nicht alles sein.
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Rise Against, Escape the Fate
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Silbermond, Wir sind Helden, Ich und Ich
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Mit netten Jungs von zum Beispiel Haste the Day, boysetsfire oder Anchor.
Was war bislang euer größter Erfolg?
Präsentation des ersten Studioalbums und natürlich der Open-Air Auftritt im Wendehammer. Wirklich unglaublich, dass man von der Bühne nicht mehr erkennen kann, wie weit die Leute teilweise stehen. Aber auch der Sieg beim Kulturförderpreis und Ernennung zur Rockband des Jahres oder der Sieg beim CAN-IT! Wettbewerb und die damit verbundene Aufnahme waren grandiose Erfolge.
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
27.11. im Trigon Haltern am See beim Kulturförderpreis (Bandcompetition) 1. Platz
Wo und wann ging alles total schief?
Alles ging zum Glück noch nie schief, aber bei einer Bandpräsentation für ein Festival ging viel schief.
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Sobald die ersten größeren Festivals uns Zusagen geben und unsere Lieder von anderen Menschen mitgesungen werden.
Wie ist eure Meinung zu regioactive.de? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Regioactive.de bietet für junge Bands eine hervorragende Plattform, um im Musikbuisness Fuß zu fassen. Häufig werden bekannte oder alt eingespielte Bands bevorzugt, dennoch gibt es viele junge Bands, die gerade durch einen hohen Arbeitseinsatz und immenser Spielfreude rauf auf die Bühne müssen. Genau das können sie über regioactive.de schaffen.
Regioactive.de kommt einer idealen Plattform deshalb auch schon sehr nahe.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Die gewöhnlichen Plattformen wie Facebook, Twitter, Myspace, Youtube, Vimeo bewandern wir auch.
Live/Resident History
Zahlreiche Konzerte im Umkreis, Open-Air-Festivals, Clubs, Band Competitions.
Sieger vom CAN-IT! Contest 2009 vom Rock und Pop Museum Gronau
Rockband des Jahres, Kulturförderpreis 1. Platz 2010
Robert Jakschütz
von Sly Dogs am Freitag, 03.02.2012
Wir "Beobachten" Euch. Rockige Grüsse aus Wien!http://backstagepro.regioactive.de/slydogs
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