Henry Rollins - Tour ab November 2018

Termine u.a. in Bochum, München, Wiesbaden. Tickets ab sofort verfügbar.

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Henry Rollins

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Henry Rollins ist das vielseitigste Multitalent der amerikanischen Subkultur. Als Frontmann der Hardcore-Formationen Black Flag und Rollins Band schuf er sich eine weltweite Fangemeinde, die ihm auf seinen weitreichenden und stets meinungsstarken Exkursionen folgt. Er ist Schriftsteller und Inhaber eines eigenen Buchverlags, Radio- und TV-Moderator mit regelmäßigen eigenen Sendungen, Reisejournalist und politischer Kommentator, Filmschauspieler und ambitionierter Gewichtheber. Im Februar lud Henry Rollins bereits europaweit zu einer Handvoll besonderer Auftritte, darunter auch einen in Berlin, der Wochen vor dem Abend restlos ausverkauft war. Nun folgt zwischen dem 29. November und dem 13. Dezember der flächendeckende Nachschlag. Fünf individuelle Abende in Bochum, München, Wiesbaden, Stuttgart und Hamburg unter dem Banner „Travel Slideshow“: Ein Diavortrag der sicher wie gewohnt unkalkulierbaren Art, bei dem Fans einen ungewöhnlich privaten Einblick in die abenteuerlichen Reisen des Amerikaners erhalten und die Geschichten hinter seinen dokumentarisch eindrucksvollen Fotos erfahren. Der Grund, warum alles, was Henry Rollins anpackt, auch diese privaten Fotos, weltweit mit derart viel Begeisterung aufgenommen wird, ist simpel: Es geschieht aus reinem Herzen, innerer Überzeugung und purer Leidenschaft. Der in Washington geborene und in Los Angeles beheimatete Desperado sucht sich sein nächstes Projekt ausschließlich nach persönlichen Interessen und Motivationen aus. Der Vorteil für seine Fans liegt auf der Hand: Ob in Buchform, als Song, Film, Reisedokumentation oder Spoken Word-Performance, immer erhält man den ungefilterten Blick eines versierten Sprachgenies, das Politik und Poesie, Humor und Zorn, Polemik und persönliche Erlebnisse zu spannenden Streifzügen durch die moderne Gesellschaft verbindet. Seine Spoken Word-Abende werden – wie auch seine mehr als 20 selbst verfassten Bücher oder die regelmäßigen Podcasts auf seiner Homepage henryrollins.com – auf diese Weise zu Reisen durch Gedanken und Kontinente, Meinungen und Völker, Katastrophen- und Krisengebiete. Dabei findet Henry Rollins immer die optimale Balance zwischen Comedy und Anklage, Provokation und Optimismus, lyrischer Verdichtung und unmissverständlichen Tiraden gegen all jene, die es in seinen Augen verdient haben. Wie wertvoll, künstlerisch und soziokulturell prägend seine Arbeit ist, untermauert auch seine Grammy-Auszeichnung von 1994 für die Spoken Word-CD zu seinem Buch „Get In The Van“. Vielseitigkeit war schon immer ein fester Bestandteil seiner Kunst. Bereits die Hardcore-Legende Black Flag, der Rollins von 1981 bis zu ihrer Auflösung 1986 als Shouter vorstand, setzte sich von den üblichen politisch motivierten Bands ihrer Zeit ab. Auch sie waren wütend und in Momenten hasserfüllt, aber nicht als Prinzip oder Image. Sondern nur gegen jene, denen Missstände eindeutig nachzuweisen waren. Mit der Rollins Band, die seit 1986 in wechselnden Besetzungen bis heute existiert, schuf er neben der textlichen Ebene gleich einen neuen Musikstil: Er vermengte die Brachialität des Hardcore mit der Schwere des Delta Blues. Noch immer gilt dieser ‚Hardcore-Blues’ als Alleinstellungsmerkmal der Rollins Band. Zwischen den Moderationen mehrerer TV-Serien für National Geographic, seinen Weltreisen als Kommentator globaler Krisengebiete, der Veröffentlichung seiner Bücher auf seinem eigenen Verlag 2.13.61 und wiederkehrenden Hauptrollen in US-Filmen zwischen Horror, Thriller und Komödie fand der 56-jährige Workaholic nun also auch noch Zeit, sich durch Tausende von Reisefotos zu wühlen und sie dramaturgisch zu einer Tour de Force der Menschheit zwischen Krise und Hoffnung, Krieg und Aufbruch zu bündeln. Dazu erzählt er in seiner einzigartig energetischen Weise von Erlebnissen und Begegnungen im Rahmen seiner monatelangen Reisen durch so unwirtliche Gebiete wie Bhutan und Nordkorea, Kuwait und Kirgisien, Syrien und Sri Lanka, Brunei und Mali. Getragen von handfester politischer Information und deutlicher Meinung, verquickt er seinen ganz eigenen Blick auf die Welt mit cleveren Pointen und spontaner Stand-Up-Comedy. Ein einzigartiger Performer, der weiß, wie man sein Publikum bis in die letzte Reihe auch über einen Zeitraum von meist über drei Stunden intensiv fesselt. Oder wie es die Washington Post ausdrückte: „Wortkrieger, Überzeugungstäter, Provokateur, Humorist, selbst Motivations-Trainer: Was für ein wunderbar enthusiastisches und mitreißendes Geschnatter!“

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