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Dr. Christoph Engemann, Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
Chatbots verfassen Texte in Sekundenschnelle, während Podcasts, Videos und Plattformen wie TikTok dem gesprochenen Wort immer mehr Raum geben. Zuhören und Zuschauen nehmen zu, das Lesen rückt zunehmend in den Hintergrund. Dadurch verändern sich Lernen, Informationsvermittlung und Kommunikation grundlegend.
Der Vortrag beleuchtet, welche Folgen diese neue Mündlichkeit für Lesen, Bildung und Gesellschaft hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-gestützte Sprachsysteme unsere Kultur verändern und warum mit der Monopolisierung sprachlicher Infrastrukturen auch die Offenheit der Sprache auf dem Spiel steht.
Eine Anmeldung ist unter
http://www.hnf.de/lesen-zukunft erforderlich.