Veranstalter: Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
Info
Einführung: Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin Podium: folgt in Kürze Moderation: Verena Pfeiffer-Kloss, Architekturhistorikerin
Die U-Bahn durchzieht Berlin, verbindet dabei ganz unterschiedliche Epochen der Stadtentwicklung und macht so mehr als 130 Jahre Berliner Geschichte sichtbar. Davon erzählen auch die jüngeren Erweiterungen des Netzes: die farbenfrohen, von Pop-Art geprägten Bahnhöfe der U7 nach Spandau, die in der DDR entstandene Verlängerung der heutigen U5 vom Tierpark nach Hönow oder die neuen Stationen zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof. Sie alle stehen für ihre Zeit – und für den hohen gestalterischen Anspruch, mit dem der Berliner U-Bahn-Bau immer wieder verbunden war.
Doch was passiert, wenn solche Bahnhöfe selbst zu Denkmalen werden? Sie müssen weiterhin täglich funktionieren und zugleich heutigen Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit, Orientierung und Betrieb gerecht werden. Wie lassen sich dabei historische Gestaltung, technische Erneuerung und die Bedürfnisse der Fahrgäste zusammenbringen?
Die Reihe „Jung, aber Denkmal nimmt dieses besondere Berliner Erbe genauer in den Blick. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Architektur, Denkmalpflege und Mobilität geht es darum, was die U-Bahn-Bauten erhaltenswert macht – und wie sie fit für die Zukunft bleiben können.
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