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Kaum eine Technologie wird derzeit mit so großen Worten diskutiert wie künstliche Intelligenz – und das nicht ohne Grund, denn die Fortschritte der letzten Jahre sind tatsächlich beeindruckend. Die neue Technologie macht große Versprechen: Höhere Lebensqualität, ein langes gesundes Leben und erweiterte Fähigkeiten. Die Rede ist aber auch von „Superintelligenz“, von drohendem Kontrollverlust, von einer Zukunft, in der Maschinen den Menschen überflügeln.
Dabei ist die Diskrepanz zwischen Vision und Realität kein neues Phänomen: KI ist ein Feld großer Versprechen – und ebenso großer Missverständnisse. Die Systeme verarbeiten Sprache, erzeugen Bilder, erkennen Muster, treffen Entscheidungen – mehr nicht. Und doch beschreiben wir sie beharrlich in Begriffen, die eigentlich uns selbst vorbehalten sind: Die KI „denkt“, sie „versteht“, sie „handelt“. Wir werfen einen Blick auf dieses Spannungsfeld: Was würde es bedeuten, wenn Maschinen wirklich intelligent wären? Genügt Mustererkennung oder braucht Intelligenz einen Körper, Erfahrung und Bezug zur Welt, wie es der Ansatz der Embodied AI nahelegt? Und sind neurosymbolische Ansätze der nächste Schritt?
In diesem Gespräch, das den Auftakt der Veranstaltungen innerhalb des Themenschwerpunkts „On/Off-Beziehung“ markiert, geht es aber nicht nur um die Systeme selbst. Ebenso relevant ist die Sprache, mit der wir über sie sprechen: Schreiben wir Maschinen Eigenschaften zu, die zutiefst menschlich sind, verändert das auch unser eigenes Selbstverständnis. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage: Wem nützen bestimmte Zukunftsbilder von KI eigentlich – und wer bringt sie in Umlauf?
Informationen
-> Veranstaltungsort: Ausstellung
-> Eintritt kostenfrei
-> Veranstaltungssprache: Deutsch, Deutsche Gebärdensprache, KI-Übersetzung ins Englische
-> Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist im Anschluss auf unserem YouTube-Kanal als Video zu finden.
Zugänglichkeit
-> Plätze ohne Bestuhlung stehen Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung.
->
...Mehr anzeigen Interessierte jeden Alters sind willkommen. Wir empfehlen eine Teilnahme ab 16 Jahren.
-> Teilnahmebedingungen: keine Vorkenntnisse erforderlich
-> Getränke und Speisen können erworben werden.
Zukunft ist für alle da! Das Futurium möchte für alle Menschen zugänglich sein. Wenn es eurerseits weitere Zugangsbedürfnisse gibt, teilt sie uns gern mit. Wir versuchen, sie zu erfüllen: [email protected]
Hier findet ihr alle Informationen zur Barrierefreiheit: https://futurium.de/de/barrierefreiheit
Foto & Video
-> Während der Veranstaltung werden Fotos und Videos gemacht. Wenn ihr nicht abgebildet werden wollt, meldet euch bitte vorab.
Tickets
-> Für diese Veranstaltung benötigt ihr ein Ticket.
Foto: David von BeckerWeniger anzeigen