Viele Rapper protzen mit ihren gestählten Muskeln.

Viele Rapper protzen mit ihren gestählten Muskeln. © chaoss via Adobe Stock

Muskelbepackte Rapper sind längst Alltag der deutschen Rapszene. Doch woher stammt der Trend? Was sagt er aus? Und kann man den Rappern wirklich als Fitnessratgebern trauen?

Ein Klischee, das viele von deutschen Rappern haben und das sich durch die zu beobachtende Praxis immer wieder auch bestätigt: Sie protzen gerne. Sei es mit ihrem Geld, ihrem Drogenkonsum, den Frauen oder dicken Autos oder mit ihrer Raptechnik und den Texten, die besser sind, als die aller anderen.

Dass der eigene gestählte Körper und die Fitness- und Bodybuildingsucht thematisiert werden und die Muskelberge dazu dienen, andere aufgrund ihrer Minderwertigkeit zu degradieren oder sich selbst zu profilieren, ist gerade im deutschen Rap allerdings immer noch ein eher junges Phänomen. Selbst, wenn viele Musikliebhaber, die ab und an auch Rap eine Chance geben und sich mit der Materie auseinandersetzen, es schon jetzt kaum noch ertragen können.

Sich der Thematik Rap und Fitnesswahn einmal detailliert zu widmen und etwas tiefer zu bohren scheint also angebracht. Um den kontroversen Trend vielleicht zumindest einmal verständlich einordnen zu können. Schließlich scheint es kontraproduktiv, die ganze Sache einfach nur zu ignorieren und zu missachten.

Welche Interpreten des Genres mischen inzwischen alles auf welche Art und Weise bei der Bodybuilding- und Adoniskörper-Thematik mit? Und vor allem: Warum wird da mitgemischt? Woher rührt dieser Muskelwahn und wo soll das noch hinführen?

Der Ursprung des Fitness-Raps

Beginnen wir mit einem kurzen Blick in die Vergangenheit und mit dem eigentlichen Ursprung des Fitness-Raps. Wie so oft, wenn es um Sprechgesang geht, waren US-amerikanische Musiker den deutschen voraus. Wie fast jeder Trend innerhalb des Rap-Genres von Übersee irgendwann nach Deutschland hinüberschwappt, war es auch mit dem Fitness-Rap.

Der US-amerikanische Rapper Melle Mel, der als Mitglied der Gruppe Grandmaster Flash & the Furious Five zum ersten Mal von sich reden machte, war wohl der erste bekanntere Rapper, der sich nicht einfach nur ein bisschen sportlich zeigte. Im Rahmen einer Hip-Hop Geschichtsstunde der beiden im Genre bekannten Jounralisten Falk Schacht und Niko Backspin aus dem Jahr 2015 klärte Schacht ab Minute 4:16 vermutlich ganz richtig darüber auf, was als Old School Rap zu bezeichnen ist. In diesem Zusammenhang erwähnt er dann auch: "Melle Mel ist der, der, wenn ihr das gesehen habt, der Bodybuilder-Typ, der immer halbnackt in diesem Macklemore Video rumrennt. Er war der erste Fitness-Rapper übrigens.“

Bei Melle Mel geht die Affinität zum Muskeltraining sogar soweit, dass er 2010 den NPC Brooklyn Bodybuilding & Fitness Grand Prix mit einigen Posen und ein bisschen Rap eröffnete:

Auch beispielsweise noch unter Jüngeren berühmte Rapper, wie 50 Cent und The Game präsentierten schon Anfang der 2000er Jahre ihre gestählten Körper auf ihren Albencovern. Sie verzichteten allerdings darauf, das Training und ihre Muskeln auch inhaltlich noch zu thematisieren oder damit gar ganze Alben zu füllen.

Auf der deutschen Seite gab es irgendwann MC Bogy, der sogar einmal ein Interview in einem Fitnessstudio gab.

Eine Frage scheint nun zunächst zu klären zu sein: Wer zählt inzwischen zu den heimlichen "Nachfahren" Melle Mels und deutschsprachigen Propheten im Fitness-Rap und was soll das eigentlich sein 'Fitness-Rap'?

Bekannte deutsche Rapper und der Körperkult

Die zweite Frage lässt sich recht knapp beantworten: Fitness-Rap ist in erster Linie genau das, was viele Rap-Liebhaber immer wieder kritisieren: Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Krafttraining, meistens aber auch lediglich mit dem eigenen, gutgebauten Körper. Dabei kommt es häufig zu einem Wegfall der Auseinandersetzung mit sonstigen Themen. Hierbei scheint der Rap über Fitness tatsächlich oft zum Selbstzweck zu verkommen.

Kandidaten, die im Zuge der Thematik immer wieder im Gespräch sind, sind neben

  • Majoe
  • Kollegah
  • Farid Bang
  • Silla
  • Massiv

sicherlich auch Rapper wie Kontra K. Selbst, wenn die Thematik sich bei ihm auf den ersten Blick hinter scheinbar anspruchsvolleren Texten versteckt. Dazu jedoch an späterer Stelle mehr. Festgehalten werden kann, dass Kontra K mit seiner Rolle als Krafttraining-Idol nicht nur kokettiert, sondern wahrhaft in ihr aufgeht. Was unter anderem daran liegen mag, dass er selbst gerne sportlich aktiv ist und das auch nach außen tragen möchte.

Rapper werden Fitness-Trainer

Wie groß die Liebe zu Fitness und Bodybuilding bei den genannten Kandidaten ist, weiß natürlich niemand so genau. Offensichtlich für jeden, der sich einmal intensiver mit der Fitness-Szene beschäftigt hat, ist aber: Die Hälfte aller Trainierenden meint es besser zu wissen, als die anderen. Rapper, wie Kollegah & Co. bleiben davon nicht verschont. Und / oder sie sehen die Chance, ihre Rolle als Vorbild zu kommerziellen Zwecken zu nutzen. So kommt eins zum anderen und man wird selbst Fitness-Trainer oder -Guru.

Zwei Beispiele:

Kollegah

Kollegah ist für viele wohl der erste Rapper, der einem spontan einfällt, wenn man an Muskeln und deren Propaganda im deutschsprachigen Rap denkt. Mit seinem Rapper-Kollegen Farid Bang rappte er auf "JBG 2":

"Eure 4 Elemente: Es sind Spray'n geh'n, Turntables, Breakdance und Rapshit

Uns're 4 Elemente: Es sind Geld zähl'n, Girls klär'n, Gangbang und McFit"

Und zusammen mit dem bereits erwähnten Majoe hieß es dann am 1. April 2014:

"Lauchgestalten neigen ihre Häupter, denn mein Bizeps ist größer als ihre Einfamilienhäuser"

und

"Bruder, besser du hast ein Rumpsteak parat

Denn jeder weiß, der Bizeps schrumpft von Salat".

Aprilscherz und Ironie hin oder her, es ist klar, dass Kollegah in der Fitnessthematik aufgeht. Vor einigen Jahren sollte aus diesem Grund auch ein eigenes Fitnessprogramm her – die Bosstransformation. Immer wieder las und hörte man, dass nicht die Musik, sondern dieses zwölfwöchige Trainingsprogramm Kollegah zum Millionär machte.

Das bleibt Spekulation, fest steht, dass viele Anhänger das Programm kauften und dass es bis heute als Bosstranformation 2.0 für knapp 200 Euro erhältlich ist (Stand: März 2020). Bereits 2018, so die Angaben des Rappers, habe sich das Programm über 20.000 Mal verkauft. So viel Käufer wie zu Beginn des Programms dürften es aber lange nicht mehr sein. Schließlich sollen etwa bei der Bosslady Transformation (dem Pendant des Programms für Frauen) schon starke Rabattierungen für Neuverkäufe sorgen (ebenfalls Stand: Februar 2020).

Massiv

Massiv machte das Wesen seines Körperbaus gleich zu seinem Künstlerpseudonym. Auch er stieg irgendwann in die Trainerbranche ein. Anders, als Kollegahs Bosstranformation findet sich Massivs Prototypprogram allerdings nicht mehr im Netz. Ob es an zu wenigen Einnahmen, zu wenig wahrer Expertise, oder zu wenig Muse lag, weiß man nicht. Der Rapper konzentriert sich jedenfalls anscheinend wieder alleine auf seine Musik.

Woher rührt der Muskelwahn?

Zielgruppen und Nebenverdienste

Bevor dieser These weiter nachgegangen werden kann, wollen wir uns aber erst einmal dem wirklich interessanten Part des Diskurses widmen: Dem Grund, bzw. der Ursache hinter der Thematisierung des Bodybuildings und des breiten Körperbaus im Deutschrap. Woher rührt er denn eigentlich, dieser ganze Muskelwahn?

Natürlich bewegt man sich hier immer im Bereich der Spekulation. Und der Küchenpsychologie. Nichtsdestotrotz lässt sich diese Thematik doch recht gut analysieren und verstehen. Immerhin reden wir hier "nur" von Muskeln – einer Oberflächlichkeit also, die rund um Männlichkeit, Macht und Komplexe seit jeher eine Rolle spielt.

Wie bereits erwähnt, liegt die Vermutung nahe, dass zumindest Kollegah mit seiner Bosstransformation eine ganze Menge Geld verdient hat. Und vielleicht, als einer der wenigen Fitness-Rapper, mit der Trainerfigur auch immer noch verdient. Das funktioniert so gut, weil es da ganz offensichtlich eine Schnittmenge gibt zwischen Hörern deutschen Raps und Befürwortern, bzw. Interessierten am Muskeltraining oder gar Bodybuilding.

Gerade wenn es in den Bereich Gangsta-Rap/Straßenrap oder wie auch immer man es nennen möchte geht und wenn sich zu 99 Prozent männliche Interpreten vorfinden lassen, ist die Zielgruppe jungen, männlichen Geschlechts auf der Suche nach Orientierung, Identifikation und Selbstbewusstsein nicht weit. Ein starker Körper wird da schnell einmal zum ersten Ziel – dann kommt der Respekt und danach steht einem alles offen.

Selbst Rapper, wie SSIO oder Bushido, die sich inhaltlich mit anderen Dingen, als Fitness und Körperdefinition auseinandersetzen, nutzen die Thematik für kommerzielle Zwecke.

So warb SSIO mit seinem Lied "Neunkommaneun" für die Fitnessstudio-Kette "John Reed" und widmete dem Studiotraining dabei gleich den ganzen Song:

Und auch Bushido ließ sich für Fitnesswerbung bezahlen. 2015, als der Hype noch größer war, postete er hin und wieder Supplements und Produkte derselben Marke, für die vor allem auch Kollegah und Farid Bang warben.

Ein Problem, das viele bei der ganzen Sache sehen: Die meisten Rapper sind in erster Linie eben Musiker und keine Sportexperten. Gerade sehr junge Hörer, oft vielleicht noch im Kindes- oder frühen Jugendalter, benötigen rund ums Krafttraining eine genaue Einweisung und Betreuung. Krafttraining muss für sie, wie lange angenommen, nicht schlecht sein. Allerdings ist eben trotzdem auf einiges zu achten.

Und auch Erwachsene sollten sich bei ernsthaftem Interesse am Thema natürlich als erstes lieber an echte Sportler oder Experten wenden. Denn diese wissen wirklich, welche Übungen im Fitnessstudio am besten sind oder die etliche sinnvolle und vor allem fundierte Tipps dazu geben, welche Supplements am besten sind, wann die beste Trainingszeit ist usw.

Noch einmal: Jeder, der mit Fitness- und Kraftsport anfangen möchte, braucht eine umfassende Beratung und Hilfestellung, die musikalische Idole in der Regel nicht leisten können. Deren Kompetenzschwerpunkt nämlich liegt zunächst an einer ganz anderen Stelle.

Wer hart rappt, muss auch hart (und männlich) aussehen

Neben dem lukrativen Potenzial, das im Muskeltraining steckt, erfüllt ebendieses natürlich auch noch eine ganz andere Funktion: Es macht breiter, stärker, optisch härter. Wer seine Muskeln stärkt und vergrößert, optimiert sich vor allem als Mann im Sinne des klassischen Männlichkeitsideals. Körperliche Größe, tiefe Stimme, breite Schultern, markante Gesichtszüge, starke Körperbehaarung und eben vor allem auch eine ausgeprägte Muskulatur – das sind die Merkmale eines kulturell-ideologisch verdichteten Verständnisses von Männlichkeit.

Die Betonung liegt auf kulturell-ideologisch verdichtetes Verständnis. In Zeiten der Genderdebatten und eines sich immer weiter öffnenden Geschlechterbegriffs nämlich wird klar, dass Männlichkeit und Weiblichkeit auch nur Konstrukte sind – bestehende biologische Geschlechter einmal ausgenommen. Äußerliche wie innerliche Merkmale des Mannsein oder sich als Mann-Fühlens und andersrum werden fluider und befinden sich im Wandel.

Anders jedoch noch in weiten Teilen des Deutschraps und gerade in der Gangsta-Rap Szene. Denn Gangster müssen oder wollen weiterhin das klassische Bild eines starken Mannes verkörpern. Sich nicht nur musikalisch, sondern auch äußerlich und in ihrem Gehabe mit den anderen messen. Nur wenn die körperlichen Voraussetzungen stimmen, da sind sich viele einig, wird die Potenz und das Selbstbewusstsein laut genug demonstriert. Das Bodybuilding scheint hier mitunter tatsächlich zu einem der wichtigen Elemente eines Subgenres oder zumindest eines eingeschworenen Kreises von Deutschrappern geworden zu sein.

Abgrenzung von anderen Rappern und Gurus

Mit den dicken Armen und dem breiten Rücken sowie dem öffentlichen Bekenntnis dazu, dass man auf einen muskulösen Körper und mitunter gar einen dazu passenden disziplinierten Lebensstil (Sport, Ernährung, wenig Drogen usw.) Wert legt, erfolgt auch eine bewusste Abgrenzung von anderen Rappern.

So lässt sich neben dem Fitness-Rapper-Lifestyle im zeitgenössischen Deutschrap nämlich auch eine ganz andere Entwicklung beobachten. Interpreten, wie

  • Karate Andi,
  • MC Bomber,
  • Shacke One,
  • Rokko Weissensee,
  • G.G.B

und andere propagieren einen Hedonismus, der sich auf unkontrollierten Exzess, Drogenkonsum, Fast Food und Sich-Gehen-Lassen stützt. So heißt es etwa in MC Bombers und Tiger104ers Track "Bratensaft":

"Menü Rot-Weiß und die Plauze ist versorgt

Und wir liefern dicke Bockwürste von Spanndorf bis nach Hellersdorf

Saure Gurken schmiegen sich an heißes Rinderhack

Dein Avocadotofuschnitzel ist doch Kinderkack".

Und an späterer Stelle:

"Fitnesscenter ist für Dullis mit 'nem Mikropenis

Die Stimmung in dei'm Sportverein ist in der Regel friedhofsähnlich

Wir haben gute Laune und die Bäuche voll mit Bratenfett

Bruttobumsmasse und die Torten haben Spaß im Bett".

Wer im Gangsta-Rap zuhause ist und Fitness lebt, grenzt sich von den so titulierten 'Lauchrappern' ab; wer den Exzess lebt und weniger ernsten Rap betreibt, grenzt sich von den 'Muskelprolls' ab. So erfolgt durch die körperliche Ertüchtigung oder den Verzicht darauf eine Positionierung, die für viele Vertreter des Deutschrap eine Relevanz hat.

Innen und außen stark für die harte Realität

Man kann festhalten, dass es in erster Linie Fitness-Rapper gibt, denen es vor allem ums Aussehen geht. Daneben gibt es allerdings auch noch die Kandidaten, die den Sport und die Philosophie darum in den Mittelpunkt stellen.

Kontra K etwa, als Beispiel für eine andere Seite des Sports, rappt über die körperliche Ertüchtigung wie über eine Vorbereitung auf die harte Realität des Lebens. Immer wieder betont er auch, dass er seinen Hörern die Liebe zum Sport näherbringen möchte. Für ihn geht der Sport auch über das reine Hantelbewegen im Studio hinaus. In "Kampfgeist" rappt er:

"Bist du ein Hemd musst du pumpen

Doch Testo bringt dir nicht die Luft für sechs Runden

Dikka

Denn bei den Wölfen musst man mehr könn' als nur stemmen"

und:

"Du musst anspannen, aushalten

Deine Grenzen überschreiten

Dann schieb' die Schwächen beiseite".

Ein Journalist der Süddeutschen Zeitung kritisierte auch diese Tracks des Berliner Rappers. Allerdings zielt die Kritik nicht auf die Thematisierung des Sports. Vielmehr geht es darum, dass die Songs des Musikers wie "spätkapitalistische Soldatenlieder" klängen. Andere Texte wiederum seien durchzogen von "ultrakonformen neoliberalen Durchhalteparolen". Es werden die Zitate zitiert:

"Knochen brechen aber niemals die Armee meiner Gedanken / Die Soldaten halten stand bis zum allerletzten Mann" (Atme tief ein)

und

"Man wächst mit jeder Kugel, die einen trifft" (Mitleid).

"Zu mehr als Hanteln schaukeln muss "Labyrinth" ja nicht taugen", lautet das Fazit des Autors über diese Zeilen. Ein hartes Urteil für einen harten Rapper, der damit letztlich doch wieder in eine Reihe neben die anderen Fitness-Rapper gestellt wird.

Oder doch nicht? Zumindest heißt es im gleichen Artikel noch, dass Kontra Ks Musik kein "gewitztes Klischeekarussel [sic!] wie der famose Aprilscherz-Rap 'Von Salat schrumpft der Bizeps' von Kollegah und Majoe" sei. Sympathien und Positionierungen gehen also auch bei Kolumnisten und Journalisten auseinander.

Ein Trend, der sich verlaufen wird?

Es zeigt sich, dass die Masche, über Fitness, große Muskeln und den eigenen gestählten Körper zu rappen sowie die körperliche Unterlegenheit anderer (Rapper) zu rappen, tatsächlich ein Hoch erlebte, wie es bei kurz- bis mittelfristigen Trends zu beobachten ist.

An Kollegahs und Farid Bangs Bizepsrap haben sich anscheinend viele sattgehört, die Ironie- und Parodienummer hat ihren humoristischen Zenit überschritten. Und Kontra Ks sportlichere Alternative scheint letztlich auch keine allzu tiefe und bereichernde Alternative zu sein.

Dass Fitness- und Bodybuildingrap aber halbwegs verständliche, wenn auch nicht zu befürwortende oder nachzuvollziehende Ursachen hat, steht trotzdem fest. Neben kommerziellen Zwecken wird über die eigene Härte und den breiten Rücken gerne auch für die Stabilisierung der eigenen Männlichkeit und der Abgrenzung gegen andere Arten von Rap oder Lebensstilen erzählt. Und um die Thematik versöhnlich abzuschließen: Fitness-Coach Stef, der unter anderem als Trainer von The Game tätig ist, äußerte sich 2019 zu den Aussagen diverser Fitness-Rapper und sprach über deren Form.

Was sich herauskristallisiert: Hinter all dem Gehabe und Getue haben die Fitness-Rapper fast alle zumindest einmal doch halbwegs Ahnung von dem, was sie da tun. Sie erzählen zwar nichts Neues, verbreiten aber in der Regel auch kein gefährliches Halbwissen über den Muskelaufbau.

Sollte nun auch noch der Drang nachlassen, die eigenen Erfolge beim Muskeltraining auf Albenlänge zu thematisieren, dürften auch Rap-Journalisten und Kritiker wieder glücklicher sein. Wir glauben, dass man sich hier schon auf einem guten Weg befindet!

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