Die richtige Ausrüstung erlaubt euch, ein Festival noch mehr zu genießen.

Die richtige Ausrüstung erlaubt euch, ein Festival noch mehr zu genießen. © pixabay.com, dariogerussi CC0 1.0

Der Start der Festivalsaison steht kurz bevor. Aber auf welche Ausrüstung sollte der Festivalbesucher nicht verzichten?

Alle Jahre wieder locken Musikfestivals tausende Besucher zu den stimmungsvollen Events, die immer wieder mit tollen Line-Ups und bester Unterhaltung aufwarten können. Auch in 2018 wird das nicht anders sein.

Neben den festen Größen in der Branche – wie dem Wacken Open Air oder Rock am Ring – gibt es auch einige kleinere Veranstaltungen, bei denen sich aufstrebende Nachwuchskünstler an der Seite von nationalen Shootingstars präsentieren können.

Jeder Festivalbesucher hat ein Stück weit selbst in der Hand, wie er das Event erleben und genießen möchte. Da gibt es einige, die auf einen ganz bestimmten Auftritt warten und dann in der ersten Reihe stehen wollen, während sie sich ansonsten eher im Hintergrund von der Musik beschallen lassen. Andere wiederum würden am liebsten die ganze Zeit durchtanzen und machen die Wiesen, auf denen die Festivals normalerweise stattfinden, zu XXL-Dancefloors.

Für alle, die sich nicht sicher sind, was sie alles auf ein Festival mitnehmen müssen, haben wir im Folgenden eine Checkliste, die einige wichtige Utensilien abdeckt, an die der eine oder andere vielleicht nicht gedacht hätte.

Der richtige Unterschlupf für die Nacht

Auf den meisten Festivals wird gezeltet und leider ist das Wetter nicht immer optimal. Aus diesem Grund sollte bei der Auswahl des Zeltes nicht gespart werden – je stabiler und wetterfester, desto besser. Nichts wäre nerviger, als frühzeitig – im wahrsten Sinne des Wortes – "die Zelte abbrechen" zu müssen, weil ein Gewitterschauer den nächtlichen Unterschlupf komplett ruiniert hat.

Empfehlenswert ist auch eine stabile Folie, die unter dem Zeltboden platziert wird. So kann verhindert werden, dass der unter Umständen aufgeweichte Untergrund sich langsam durch den Zeltboden arbeitet.

Auch ein gemütlicher Schlafsack ist unabdingbar, um sich nach einem anstrengenden Festival-Tag die verdiente Ruhe gönnen zu können. Modelle mit integriertem Kopfteil sind besonders bequem.

Kompaktes Hygiene-Set für alle Fälle

Das Duschen, Zähneputzen und der Toilettengang sind nicht unbedingt die absoluten Highlights auf einem Festival. Die meisten Waschräume sind – gerade am letzten Tag – nicht unbedingt die schönsten Orte auf dem Gelände.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich ein kleines Hygiene-Set zurechtzulegen, um für alle Fälle vorbereitet zu sein. Dieses besteht unter anderem aus:

  • Desinfektionsmittel

  • Mini Drogerieartikel (Shampoo, Deo etc.)

  • Zahnbürste und -pasta (ggf. auch im Mini-Format)

  • Feuchttücher

Wer sich nicht noch ewig die Haare trocknen möchte, kann auch auf Trockenshampoo zurückgreifen und sich nur den Körper abduschen. Läuft man mit nassen Haaren herum, droht selbst bei gutem Wetter schnell eine Erkältung.

Übrigens: Am besten werden alle Hygiene-Artikel in einem Beutel zum Festival mitgenommen und auch leere Dosen und Verpackungen wieder darin mitgenommen. So wird verhindert, dass das Gelände unnötig verdreckt, was Jahr für Jahr ein gravierendes Problem darstellt.

Die richtige Technik für Festivalbesucher

Eben waren die eigenen Freunde noch da und im nächsten Moment sind sie nicht mehr aufzuspüren. Dieses Problem kennt bestimmt jeder Festivalbesucher. Das Handy ist natürlich von den ganzen Selfies und Videos entladen, sodass ein Anruf nicht möglich ist. Na gut, denkt sich vielleicht der eine oder andere, dann muss halt am Zelt darauf gewartet werden, dass alle wieder eintreffen – aber wo war das noch gleich?

Alle diese geschilderten Probleme lassen sich mit der richtigen Technik verhindern. Natürlich sollte man als Festivalbesucher nicht den gesamten Tag am Smartphone hängen, aber bei kleineren oder größeren Notfällen ist es schon sinnvoll, ein (funktionsfähiges) Mobilgerät zur Hand zu haben.

Das erste Problem lauert schon beim Empfang und beim Datenvolumen. Wer kein Signal reinbekommt oder wessen Internetvolumen schon komplett verbraucht ist, kann nur schwierig Kontakt aufnehmen.

Hier lohnt es sich, Handytarife von smartmobil.de oder vergleichbaren Anbietern unter die Lupe zu nehmen. So kann sichergestellt werden, dass der Handyvertrag zu den Anforderungen passt, die ein Festival so mit sich bringt. Vielleicht lohnt es sich sogar, extra für die Festivalsaison einen gesonderten Vertrag mit einem günstigen Anbieter abzuschließen, um im Falle eines Verlustes nicht ganz so hart getroffen zu sein.

Ein weiteres Pflicht-Gerät für jeden Festivalbesucher ist eine Powerbank. Ein solcher externer Akku kann das Handy mehrfach wieder aufladen. Viele dieser Geräte sind sogar so handlich, dass sie problemlos in die Hosentasche passen.

Gerade bei matschigem Untergrund ist es zudem empfehlenswert, das eigene Smartphone mit einer sicheren Schutzhülle auszustatten. Bei einigen Anbietern gibt es mittlerweile regelrechte "Outdoor-Hüllen", die zwar teilweise auf den ersten Blick etwas klobig aussehen, das Handy aber zuverlässig selbst vor Nässe und Dreck schützen.

Besonders clever: Der Standort des eigenen Zeltes sollte unbedingt via GPS ins Handy gespeichert werden. Hierfür kann man Apps nutzen, die z.B. eigentlich dafür gedacht waren, um das eigene Auto wiederzufinden. Auch beliebte Essensstände oder sonstige Orte können markiert werden. So hat das ewige Verlaufen auf dem Festivalgelände ein Ende.

Tipp: Mit erfahrenen Festivalbesuchern sprechen

Niemand kennt sich so gut mit der richtigen Festival-Ausrüstung aus, wie erfahrene Besucher. Wer schon auf vielen Festivals war, dem sind mit Sicherheit auch einmal Missgeschicke unterlaufen, die eine Optimierung des Equipments nach sich gezogen haben.

Bei der Festival-Ausrüstung gibt es kein "Richtig" oder "Falsch". Viele Besucher sind sehr kreativ und finden interessante Lösungen für nervige Probleme. Es ist also ratsam, sich mit anderen Festival-Fans auszutauschen – am besten natürlich im Vorfeld, damit die Tipps beim Erstellen der eigenen Packliste noch berücksichtigt werden können.

Natürlich kann aber auch vor Ort noch der eine oder andere Trick abgeschaut werden. So wird die eigene Ausrüstung von Mal zu Mal ausgefeilter und auf jede Situation zugeschnitten. Zudem ist es durchaus üblich, dass sich Festival-Besucher untereinander einmal aushelfen, wenn jemand beispielsweise etwas vergessen hat. Diese freundschaftliche Atmosphäre ist mit Sicherheit ein wichtiger Aspekt, wieso Festivals so beliebt sind.

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