Seitensprünge sind vermeidbar

Seitensprünge sind vermeidbar © pixabay

Aktuelle Studien zeigen auf, dass Fremdgehen absolut im Trend liegt. Als Ursache nehmen Wissenschaftler neben einem gesellschaftlichen Wandel auch die zwischenmenschliche Beziehung zwischen den Partnern an.

Die partnerschaftliche Entwicklung beginnt schließlich mit dem ersten Schritt. Schmetterlinge im Bauch und das Hinwegsehen über unliebsame Tatsachen begünstigen die Tatsache, dass viele Frauen und Männer den Seitensprung ihres oder ihrer Liebsten gar nicht bemerken.

Sie geben sich gänzlich ihren Gefühlen hin und verlieren dadurch allmählich den Überblick über die tatsächliche Situation. Sobald die Realität erneut in den Fokus gelangt, nimmt ihre Aufmerksamkeit potenziell zu. Sie sehen plötzlich Verhaltensweisen, die ihnen bislang verborgen blieben oder zweifelhaft erscheinen.

Nicht selten suchen sie aufgrund von Verlustängsten einen Profi auf. Das kann beispielsweise ein Psychotherapeut sein. Doch auch renommierte Detekteien mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Ermittlung der Wahrheit erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie setzen da an, wo der menschliche Verstand in die Stagnation gerät. Und: In ihrer objektiven Arbeitsweise und dem damit verbundenen neutralen Blick für das Gesamtbild haben Detekteien ihren Klienten einiges voraus.

Professionelle Mitarbeiter erkennen recht schnell, ob es sich tatsächlich um einen "Fremdgänger" handelt oder ob die Spekulationen reine Ideen darstellen. Allerdings gibt es klare Anzeichen für das Fremdgehen, die auch für Laien schnell zu durchschauen sind.

1. Das Smartphone befindet sich immer in direkter Nähe

Heutzutage ist jeder im Besitz eines mobilen Gerätes, das sich im Internet bewegen kann. Diverse Chatplattformen wie Whatsapp stellen eine beliebte Form der Freizeitgestaltung dar und häufig beginnen Freundschaften, Geschäftsbeziehungen als auch Partnerschaften. Wer "vom selben Stern" ist und ähnliche Freizeitaktivitäten aufweist, unterhält sich gerne mit Gleichgesinnten auf virtuellem Weg.

Betroffene Partner bemerken zunächst nicht, dass sich der Lebensgefährte verliebt hat. Schließlich befindet sich das Smartphone generell häufig in seiner oder ihrer Nähe. Ufert der Gebrauch in seiner Häufigkeit aus, ist ein erstes Indiz für eine neue Bekanntschaft gegeben. Zieht er sich beim Erhalt der Nachrichten vermehrt zurück und weicht seinem Smartphone nicht mehr von der Seite, ist auch dieses Verhalten als potenzielle Gefahr zu verstehen. In dem Fall ist es wichtig ruhig zu bleiben, sich auf das Wesentliche zu besinnen und in einem ruhigen Moment das Gespräch zum Partner zu suchen.

2. Lieber im Außen als zu Hause

Bewegt sich der Partner mittlerweile vermehrt im Außenbereich, gibt vor sich mit Freunden zu treffen oder zur Familie zu fahren, könnte dahinter eine neue Liebe stecken. Hier gilt es genau zu beobachten. Generell ist es wichtig zu differenzieren. Ist der Partner von Anfang an auf seine Freunde bedacht oder ergab sich dieses Verhalten Stück für Stück? Im zweiten Fall ist die Wahrscheinlichkeit eines zweigleisigen Lebens groß. Er sucht in diesem Fall nach etwas, was er zu Hause nicht zu finden glaubt.

Vielleicht haben sich binnen der vergangenen Zeit Monotonie und eine Zweckgemeinschaft eingestellt. Ein wenig Würze im Miteinander öffnet neue Türen, hält interessante Eindrücke bereit und bindet den Partner liebevoll an sich. Natürlich ist das nur möglich, wenn es nicht bereits zu spät ist. Daher: Immer die Augen offen halten und sich intensiv mit den eigenen Gefühlen und Eindrücken bezüglich der Beziehung auseinandersetzen als auch den Partner und seine Bedürfnisse nicht verkennen.

3. Kein Interesse mehr für den Partner

Immer wieder erzählt man dem oder der Partnerin die eigenen Geschichten, um durch den Austausch mit einem Vertrauten zu einem Seelenheil zu gelangen. Irgendwann scheinen die Worte zu überfordern und der Gegenpart hört einfach nicht mehr zu. Auch die neuesten Entwicklungen scheinen den Geliebten zu kasteien. Er entfremdet sich zunehmend und sucht Schutz in seiner eigenen Höhle.

Diese Grundlage schafft ein Umdenken, das ihn wiederum zu völlig neuen Ansichten gelangen lässt und gelegentlich in eine neue Beziehung gipfelt. Um diese Situation bereits im Keim zu ersticken, sollten beide Partner auf eine gleiche Verteilung der Interessen und auch des Gesagten achten. Weist die Beziehung eine einseitige Natur auf, hat sie keine Chance für ein langes Überleben.

4. Keine Lust mehr auf Sex

Sex und Zärtlichkeit sind in vielen Beziehungen der Anker, der das Gesamtkonstrukt am Leben hält und den jeweiligen Partnern ihre Zuneigung füreinander darstellt. Diese Nähe bringt auch ein wenig Heimlichkeit mit, das Öffnen für ein anderes menschliches Wesen geht mit einem großen Vertrauen einher und die gemeinsamen körperlichen Begegnungen sind so intim, dass sie in der Öffentlichkeit nicht diskutiert werden. Vor allem Männer leiden unter dem Liebesentzug und orientieren sich aufgrund des inneren Leidensdruckes relativ schnell um.

Bei Frauen dauert das Umkonditionieren deutlich länger, wobei auch sie irgendwann die Flucht ergreifen und sich einen befriedigerenden Partner suchen. Die häufigsten Ursachen für Liebesentzug sind Monotonie im Bett, Veränderungen der Persönlichkeitsstrukturen der Partner oder altersbedingte Unlust durch Veränderungen im Hormonhaushalt. In jedem Fall sind die Gründe zu hinterfragen und je nachdem müssen die Partner tätig werden, um sich nicht gegenseitig zur Last zu werden.

5. Starke Veränderungen des Wesens und neue Interessen

Seitensprünge sorgen für Glücksgefühle. Der Sammler mutiert zum Jäger, fühlt sich attraktiver als üblich und erhält einen neuen Schwung in seinem Leben. Der Gewinn an Motivation schärft seine Antennen für neue Bereiche. Sein Kleidungsstil verändert sich, fortan trägt er einen neuen Duft oder Haarschnitt. Seine Interessen erleben einen stetigen Wandel, er will seinem neuen Schwarm gefallen und bringt dies auf verschiedene Weisen zum Ausdruck.

An dieser Stelle befindet sich die Beziehung bereits in einem Auflösungsprozess. Eie Möglichkeit noch einmal den gemeinsamen Weg zu erkennen und weiterhin zu beschreiten, ergibt sich im Hören von Musik. Viele Stücke – bspw. von dem Sänger Andreas Bourani – regen die Gefühlswelt an und zeigen damit auf, dass das Wichtigste die Liebe ist und am schlimmsten ihr Verrat.