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"WIR. HANDELN." ist Teil der Veranstaltungsreihe: "Wir. Gestalten."
Fünf Künstlerinnen laden vom 27. September bis 2. Oktober 2026 zu einer Veranstaltungsreihe im Atelier Altes Thonet und im benachbarten Quartier ein. Ausstellung (Isabelle Kirsch & Heidrun Stern), Performance (Larissa Peters), Lesung (Iry Rosenau) und Konzert (Irena Petrovska) setzen an Beuys’ Konzept der Sozialen Plastik an, erweitern es um die Vernetzung durch Pilzmyzel und führen es in den Dialog.
Larissa Peters: Who Cares? The Mushrooms Do. (2026)
Was entsteht, wenn wir uns Zeit nehmen, einander zuzuhören, gemeinsam zu tanzen,
Geschichten zu teilen und Kultur wachsen zu lassen? Ein lebendiger Performanceteppich lädt
dazu ein, für einen Moment Teil eines Netzwerks zu werden, in dem sich Worte, Klänge,
Bewegungen und Lebewesen treffen.
Haben Pilze etwa keine Beziehungsprobleme oder Verbindungsstörungen? Können Pilze sich
überhaupt entbinden?
Aus einer intimen Vorlesesituation entfaltet sich ein offener Raum, in dem geschrieben, getanzt,
fermentiert und gemeinsam probiert werden kann. Geschichten, Sound und Bewegung durch
den Raum machen erfahrbar, wie aus vielen Einzelnen ein gemeinsames aktives Geflecht wird.
Die kollektiven Erschütterungen unseres Handelns bringen die Pilze zum Sprießen. Wer mag,
bringt eigene Tanzschuhe mit, schreibt eine Geschichte weiter, probiert fermentierte Getränke
oder lässt sich einfach wie seine Hefepilze gehen. So ertasten wir unsere verborgenen und
unbekannten Verbindungen.
Larissa Peters schafft installativ und performativ Raum, damit Menschen, Tiere, Pilze und
Pflanzen durch sinnliche, körperliche Begegnungen miteinander in Beziehung treten können.
Sie erforscht und entwickelt über queerlandschaftliche Commoning Art und Queer Craft eines
postindustriellen Designs, warum kollektive Prozesse so männlich und so menschlich sind. Ihre
textilen und spielerisch-beweglichen, sozial aktiven und partizipativen Erfahrungslandschaften
sind haptische und körperliche ...Mehr anzeigen Übersetzer mehr als menschlicher und menschlicher Emotionen.
Sie lässt sich in künstlerischen Fragen von den Entscheidungen anderer Lebewesen inspirieren,
sodass nonbinäre, kollektive Gestaltungsprozesse miteinander entstehen können.Weniger anzeigen