„Die Kinder aus dem Haus mit dem kaputten Dach haben sich in Luft aufgelöst. Im Wald. Seither geht dort niemand mehr hin.“ Unheimlich erscheint der Wald, wo sich die Spuren dreier Kinder verlieren. Doch in dem Haus, in dem sie zuvor lebten, war offenbar nicht nur das Dach kaputt. Im Wald finden die Kinder Zuflucht und Selbstbestimmung. Sie sorgen füreinander und geben sich Namen von Tieren. Doch dann zerstört ein Unfall die kleine Gemeinschaft. Zurück bleibt „Meise“. Eine Psychologin versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen – doch um Meise zu erreichen, muss sie sich selbst ein Stück von ihrer Welt entfernen. Tief drinnen im Wald erzählt von einer kindlichen Flucht, von Rückzug und Selbstermächtigung – aber auch von einer vorsichtigen Annäherung. Voll poetischer Kraft lässt uns das Stück die Schutzlosigkeit der Kinder und ihre Suche nach einem Ort erleben, an dem sie sicher sind. Es entsteht ein Raum, der so unheimlich und anziehend ist, dass man sich selbst darin verlieren und die gewohnte Ordnung hinter sich lassen möchte. Ein Stück von Daniela Ginevro | Aus dem Französischen von Margret Millischer | Mit Shams Anjoukeh, Marie Eberhardt, Sina Peris, Bernadette Evangeline Schlottbohm | Inszenierung Inka Neubert | Kostümbild Isabel Garcia Espino | Bühnenbild Isabel Garcia Espino, Philippe Mainz | Sounddesign Philippe Mainz | Lichtdesign Philippe Mainz, Joshua Nerz | Choreografische Beratung Catherine Guerin | Kostümbildnerische Mitgestaltung Meike Backus | Dramaturgie Philipp Bode | Outside Eye Pascal Wieandt | Assistenz Luisa Garcia Espino, Rojbin Sehzar, Mareike Villnow | Bühnenbau Hubertus Seelhorst | Technik Joshua Nerz | Praktikantin Adelė Bruder | Foto Miriam Stanke Eine Produktion von Theaterhaus G7
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