Eine Choreografie von Helge Letonja und Kossi S. Aholou-Wokawui
Viele Menschen fliehen über das Mittelmeer nach Europa und erleben dabei einschneidende Momente und schwere Situationen, vielleicht auch Solidarität untereinander. Wie verarbeiten die Angekommenen ihre Empfindungen nach der Überfahrt? Welche Spuren bleiben von der Erfahrung, von der Erinnerung an die Odyssee? Wie fühlt es sich an, gemeinsam mit Fremden der Gefahr auf dem Wasser ausgeliefert zu sein? Gibt es Hoffnung auf Ankunft oder auf Perspektiven einer möglichen Seenotrettung? Wie ist die Angst, zurückgedrängt zu werden? Mit „La mer en moi“ (Das Meer in mir) erzählt der Choreograf Helge Letonja zusammen mit dem togolesischen Tänzer Kossi S. Aholou-Wokawui eine Geschichte zwischen Herkunft und Ankunft und einer ungewissen Reise dazwischen. Die Bühne ist ganz vom Wasser bestimmt. Gesprochene Rück- und Vorblenden spiegeln die aufgewühlte Seelenlandschaft von Menschen wider, die ihr Leben nach extremen Erfahrungen beruhigen und neu beginnen.
Idee, Konzept, Bühne: Helge Letonja / Choreografie: Helge Letonja in Zusammenarbeit mit Kossi S. Aholou-Wokawui / Text: Ela Fischer / Sound: Volker Klein / Licht: Nathaniel Johnson
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